Zahnersatz von A-Z

Schöne neue Zähne?

Kein Pro­blem – wir machen das schon!

Sie haben ein Loch in einem Zahn und benö­ti­gen eine Fül­lung aus Gold oder Kera­mik?
Oder einer Ihrer Zähne ist so schad­haft, dass er über­kront wer­den muss?
Oder Ihnen fehlt ein Zahn oder es feh­len meh­rere Zähne, und Sie sol­len eine Brü­cke bekom­men?
Oder Ihr Zahn­arzt emp­fiehlt Ihnen ein Implantat?
Oder Sie benö­ti­gen eine Voll­pro­these?
Oder Sie wol­len sich eine Schiene gegen Zäh­ne­knir­schen anfer­ti­gen las­sen?
Oder…

Die Liste ließe sich noch belie­big ver­län­gern. So viel­fäl­tig die Bedürf­nisse auch sind: In allen Fäl­len wird Ihr Zahn­arzt mit einem zahn­tech­ni­schen Labor (Den­tal­la­bor) zusam­men­ar­bei­ten, des­sen Auf­gabe es ist, die „Ersatz­teile“ für Ihre Zähne – den Zahn­ersatz – und wei­tere Hilfs­mit­tel anzu­fer­ti­gen. Die Auf­gabe Ihres Zahn­arz­tes ist es, uns die Arbeits­grund­lage dafür in Form eines Kie­fer­ab­drucks zu lie­fern und spä­ter den Zahn­ersatz in Ihren Mund ein­zu­glie­dern.

Wir sind ein sol­ches Den­tal­la­bor.

Wir stel­len qua­li­ta­tiv erst­klassigen Zahn­ersatz her – in bes­ter hand­werk­li­cher Meis­ter­tra­di­tion, mit moderns­ten Tech­no­lo­gien und aus siche­ren Mate­ria­lien, am Stand­ort Deutsch­land. Unser Labor befin­det sich in einem tra­di­ti­ons­rei­chen, wun­der­schö­nen Jugend­stil­haus direkt an der Johan­nis­kir­che im Ham­bur­ger Stadt­teil Altona.

Jede unse­rer Arbei­ten ist ein klei­nes Kunst­werk: höchst indi­vi­du­ell auf den ein­zel­nen Pati­en­ten abge­stimmt und dabei von kom­pro­miss­lo­ser tech­ni­scher Prä­zi­sion. Unsere Zahn­tech­ni­ker sind hoch­qua­li­fi­zierte Fach­kräfte, hand­werk­lich pro­fes­sio­nell in der Lösung aller Zahn­ersatz­fra­gen und enorm krea­tiv bei der ästhe­ti­schen Aus­ge­stal­tung Ihrer natür­lich schö­nen neuen Zähne.

Schauen Sie sich gern um auf die­sen Sei­ten. Sehen Sie selbst, wie über­aus ästhe­tisch und tech­nisch bril­lant Ihr neuer Zahn­ersatz aus unse­rem Labor aus­se­hen könnte.

Fül­lun­gen

Ein Loch im Zahn – ver­ur­sacht durch Karies oder eine mecha­ni­sche Beschä­di­gung – muss durch eine Fül­lung ver­schlos­sen wer­den. Plas­ti­sche, wei­che Fül­lun­gen wer­den direkt von Ihrem Zahn­arzt in das Loch gestopft.

Harte Fül­lun­gen (Inlays) aus Gold oder Kera­mik sind ein Fall für uns als zahn­tech­ni­sches Labor. Wir fer­ti­gen sie indi­vi­du­ell für jeden Pati­en­ten. Ihr Zahn­arzt lie­fert uns dafür als Arbeits­grund­lage einen Abdruck Ihres prä­pa­rier­ten Zahns. Auf der Basis die­ses Abdrucks model­lie­ren und gie­ßen wir die Fül­lung. Selbst die Kau­flä­che wird mit viel Detail­ar­beit indi­vi­du­ell gestal­tet, damit die opti­male Kau­funk­tion sicher­ge­stellt ist. Jedes Inlay ist ein Uni­kat. Das fer­tige Inlay glie­dert Ihr Zahn­arzt in Ihren schad­haf­ten Zahn ein. Die Fül­lung sitzt dann dau­er­haft rand­dicht.

Zahnersatz Amalgamfüllung
Amal­gam­fül­lung
Zahnersatz Goldfüllung
Gold­fül­lung
Zahnersatz Inlay aus Keramik
Inlay aus Kera­mik

Inlays sind opti­mal bei grö­ße­ren Schä­den im Bereich der Sei­ten­zähne. Sie hal­ten erheb­lich län­ger und sind wesent­lich sta­bi­ler als plas­ti­sche Fül­lun­gen. Wir set­zen haupt­säch­lich Gold und Kera­mik als Mate­ria­lien für Inlays ein – Gold im nicht-sicht­ba­ren Bereich der hin­te­ren Backen­zähne, Kera­mik bei der Restau­rie­rung von Zäh­nen im sicht­ba­ren Bereich.

Kera­mik-Inlays gel­ten als die schönste Alter­na­tive bei Zahn­fül­lun­gen. Sie fügen sich per­fekt in das Gesamt­bild der Mund­si­tua­tion ein, weil sie durch das zahn­far­bene Aus­se­hen kaum mehr von Ihrer natür­li­chen Zahn­sub­stanz zu unter­schei­den sind. Mit Kera­mik-Inlays kön­nen Sie unbe­schwert lachen. Ihre Zähne geben ein har­mo­ni­sches Erschei­nungs­bild ab: strah­lend, hell und attrak­tiv als Aus­druck von Gesund­heit und Vita­li­tät.

Sicht­bare Fül­lun­gen aus Amal­gam oder ande­ren Mate­ria­lien müs­sen heute nicht mehr sein.
Kera­mik-Inlays sind bei­nahe nicht mehr vom natür­li­chen Zahn zu unter­schei­den. Und sie haben sich bewährt: Unter­su­chun­gen zei­gen, dass nach sechs Jah­ren immer noch 98,8% aller Inlays im Mund der Pati­en­ten sit­zen.
Gold-Inlays kom­men im nicht-sicht­ba­ren Bereich der hin­te­ren Backen­zähne zum Ein­satz.

Zur Repa­ra­tur von abge­bro­che­nen Zahne­cken oder Löchern in den Zahn­häl­sen im Bereich der sicht­ba­ren Zähne fer­ti­gen wir Kera­mik­ver­blend­scha­len (Veneers), die auf die schad­haf­ten Zähne auf­ge­setzt wer­den – sozu­sa­gen eine neue Fas­sade für die natür­li­chen Zähne.

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Kro­nen

Bei sehr gro­ßen Zahn­sub­stanz­schä­den erhält Ihr Zahn durch eine Krone, die bild­lich gese­hen wie eine rich­tige „Krone“ über den prä­pa­rier­ten Zahn gesetzt wird, seine natür­li­che Form zurück (siehe auch “Zahn­in­fos von A‑Z” zum Thema Kro­nen).

Auch bei bereits stark zer­stör­ten Zäh­nen kann ein Wur­zel­stift mit Zahn­stumpf­auf­bau die Auf­nahme einer Krone noch mög­lich machen. Auf einen sol­chen Stift­auf­bau las­sen sich alle Kro­nen­ar­ten auf­brin­gen.

Ihre Zähne sind so indi­vi­du­ell wie Sie selbst! Des­halb ist die Bestim­mung Ihrer pas­sen­den Zahn­farbe für Ihren Zahn­ersatz sehr wich­tig. Zusam­men mit Ihrem Zahn­arzt fin­den wir für Sie genau „Ihre“ Zahn­farbe – für Ihre natür­lich schö­nen Zähne!

Zahnersatz Zahnkronen
Zahn­kro­nen
Zahnersatz Illustration einer Krone bei stark zerstörtem Zahn
Der Stift sta­bi­li­siert die Krone auf dem stark zer­stör­ten Zahn.

Voll­guss-Kro­nen

Eine Voll­guss-Krone wird, wie der Name schon sagt, voll­stän­dig aus Metall gegos­sen. Das Mate­rial: häu­fig eine Gold­le­gie­rung, aber auch Nicht­edel­me­talle (sog. NEM). Das Metall wird nicht ver­blen­det – es bleibt sicht­bar. Voll­guss-Kro­nen sind die sta­bilste und auch die ein­fachste Zahn­kro­nen-Form. Sie wer­den jedoch wegen der man­geln­den Ästhe­tik vor­wie­gend im nicht­sicht­ba­ren Mund­be­reich ein­ge­setzt, also bei den hin­te­ren Sei­ten­zäh­nen.

Gold­kro­nen

Ver­blen­dete Kro­nen

Bei den so genann­ten ver­blen­de­ten Kro­nen wird der Metall­kern mit einem zahn­far­be­nen Mate­rial ver­blen­det. Von außen ist kein Metall mehr sicht­bar. Diese Kro­nen eig­nen sich beson­ders für Zähne, die beim Spre­chen und Lachen sicht­bar sind.

Kunst­stoff-Ver­blen­dung

Das Ver­blen­den mit Kunst­stoff ist preis­wert. Aber man erhält damit nicht das ästhe­tischste Ergeb­nis. Einer­seits kön­nen sich Kunst­stoffe mit der Zeit im Mund ver­fär­ben. Außer­dem ist Kunst­stoff nicht sehr abrieb­fest. Des­halb soll­ten im Sei­ten­zahn­be­reich bei die­sen Kro­nen die Kau­flä­chen aus Metall gear­bei­tet wer­den. Im Front- und Eck­zahn­be­reich ist ein Kau­kan­ten­schutz aus Metall not­wen­dig.

Kera­mik-Ver­blen­dung

Sie haben hohe Ansprü­che an Ästhe­tik und Bio­kom­pa­ti­bi­li­tät? Sie möch­ten, dass die Farbe Ihrer Krone auch mit den Jah­ren unver­än­dert schön bleibt? Und Ihre Krone soll dar­über hin­aus sta­bil und belast­bar sein? Dann wer­den Sie an unse­ren kera­mik­ver­blen­de­ten Kro­nen nicht vor­bei kom­men.

Über das innen­lie­gende Metall­ge­rüst arbei­ten wir die mit dem Metall­ge­rüst fest ver­bun­dene Kera­mik­schicht. Das Far­ben­spiel Ihres natür­li­chen Zahns wird von uns täu­schend echt nach­ge­ahmt: durch die Kom­bi­na­tion aus unter­schied­lich gefärb­ten Kera­mik­mas­sen und durch ein Nach­emp­fin­den der Ober­flä­chen­struk­tu­ren, die für die feine Licht­bre­chung sor­gen. Kera­mik ist außer­dem kau­druck­sta­bil. Und all­er­gie­neu­tral. Und vor allem: Kera­mik sieht der natür­li­chen Zahn­sub­stanz zum Ver­wech­seln ähn­lich!

Kera­mik­ver­blen­dete Kro­nen sind nicht nur im sicht­ba­ren Zahn­be­reich eine hoch­ver­träg­li­che, sta­bile und sehr ästhe­ti­sche Lösung. Je nach per­sön­li­chem und ästhe­ti­schem Emp­fin­den sind kera­mik-voll­ver­blen­dete Kro­nen bis zum letz­ten Backen­zahn geeig­net! Rundum schön!

Kera­mik-Ver­blend­krone mit ver­blen­de­ter Kau­flä­che
Kunst­stoff-Teil­ver­blen­dung
Kera­mik-Ver­blen­dung

Kro­nen mit „kera­mi­schen Schul­tern“ ver­hin­dern oft deut­lich sicht­bare Kro­nen-Metall­kerne und Zahn­fleisch­ver­fär­bun­gen. Wenn sich bei einem über­kron­ten Zahn das Zahn­fleisch mit der Zeit zurück­zieht, kann der Metall­rand der ver­blen­de­ten Krone sicht­bar wer­den. Auch dafür haben wir für Sie eine Lösung: Wir fer­ti­gen Kro­nen mit so genann­ten Kera­mik­schul­tern. Dafür brin­gen wir am obe­ren Rand der Krone eine Zusatz­ke­ra­mik an. Auch nach vie­len Jah­ren Tra­ge­dauer wer­den somit keine dunk­len Rän­der zwi­schen Krone und Zahn­fleisch­rand sicht­bar! Zahn und Zahn­fleisch blei­ben natür­lich schön!

Krone von unten gese­hen: Kera­mik­stufe bedeu­tet, die Ver­blen­dung wird im sicht­ba­ren Bereich über den metal­li­schen Kro­nen­rand etwas nach innen gezo­gen.
Ohne Kera­mik­schul­tern: sicht­bare graue Rän­der an den Krone
Schö­nes Aus­se­hen durch Kera­mik­schul­tern…
…oder Voll­ke­ra­mik-Kro­nen

Voll­ke­ra­mik

Sie haben aller­höchste Wün­sche an die Ästhe­tik und an die Ver­träg­lich­keit Ihres Zahn­ersat­zes? Dann soll­ten Sie mit Ihrem Zahn­arzt unbe­dingt über Voll­ke­ra­mik­kro­nen spre­chen. Voll­ke­ra­mik­kro­nen bestehen voll­stän­dig aus Kera­mik. Sie sind also ganz und gar metall­frei, immer all­er­gie­neu­tral und bio­kom­pa­ti­bel. Durch ihre hohe Licht­durch­läs­sig­keit („Trans­lu­zenz“) strahlt das Licht wie beim natür­li­chen Zahn bis in die Wur­zel. Es ent­ste­hen keine Licht­re­fle­xio­nen durch Metall­ge­rüste. Dadurch kann die Farb­ge­bung des natür­li­chen Zahn­schmel­zes auf voll­kom­mene Weise nach­emp­fun­den wer­den.

Wäh­rend bei Kro­nen mit Metall­ker­nen das Zahn­fleisch grau aus­se­hen kann (Licht­re­fle­xio­nen, frei­lie­gen­der Metall­kern durch Zahn­fleisch­rück­gang), behält Ihr Zahn­fleisch bei Voll­ke­ra­mik­kro­nen immer seine natür­li­che Farbe!

Gesun­des Zahn­fleisch und hohe Licht­durch­läs­sig­keit dank Voll­ke­ra­mik­kro­nen

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Brü­cken

Mit Brü­cken kön­nen unter­schied­lich große Lücken in einer Zahn­reihe geschlos­sen wer­den. Die ver­blie­be­nen natür­li­chen Zähne bei­der­seits der Lücke die­nen als Brü­cken­pfei­ler. Sie wer­den von Ihrem Zahn­arzt so beschlif­fen, dass sie in der Lage sind, die Brü­cke zu tra­gen. Durch die Brü­cken­pfei­ler wird die Brü­cke dau­er­haft befes­tigt. Feh­lende Zähne zwi­schen den Pfei­lern wer­den durch Zwi­schen­glie­der ersetzt (so genannte Brü­cken­glie­der). Auf diese Weise kön­nen ein Zahn oder meh­rere Zähne sicher und ästhe­tisch ersetzt wer­den. Ein Son­der­fall ist die Frei­end­brü­cke, die nur auf einer Seite der Zahn­lü­cke (meh­rere) Pfei­ler hat.

Aus hygie­ni­schen Grün­den sind die Brü­cken­glie­der im Sei­ten­zahn­be­reich zum Kie­fer­kamm hin oft hohl. Sie lie­gen also nicht dicht auf dem Zahn­fleisch auf und kön­nen des­halb leicht gerei­nigt wer­den. Dort, wo hohe Anfor­de­run­gen an die Ästhe­tik gestellt wer­den, beson­ders im sicht­ba­ren Bereich, berüh­ren die Brü­cken­glie­der das Zahn­fleisch. Aus hygie­ni­schen Grün­den punkt­för­mig.

Ihre Zähne sind so indi­vi­du­ell wie Sie selbst! Des­halb ist die Bestim­mung Ihrer pas­sen­den Zahn­farbe für Ihren Zahn­ersatz sehr wich­tig. Zusam­men mit Ihrem Zahn­arzt fin­den wir für Sie genau „Ihre“ Zahn­farbe – für Ihre natür­lich schö­nen Zähne!

Die ästhe­tischste Lösung – und als Zahn­ersatz prak­tisch nicht erkenn­bar – sind Brü­cken, bei denen kera­mi­sche Mate­ria­lien zum Ein­satz kom­men: Kera­mik­ver­blend­brü­cken, Voll­ke­ra­mik­brü­cken.

In unse­rem Labor fer­ti­gen wir die gesamte Band­breite von Brü­cken an – in enger Zusam­men­ar­beit mit Ihrem Zahn­arzt, indi­vi­du­ell abge­stimmt auf Ihren per­sön­li­chen Bedarf.

Wir haben ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten, eine Brü­cke an den Pfei­ler­zäh­nen zu befes­ti­gen. Je nach Befes­ti­gungs­art und ‑mög­lich­keit unter­schei­den wir fol­gende Typen:

Die klas­si­sche Brü­cke: von Kro­nen getra­gen

Direkt zu den Inhal­ten sprin­gen:

Bei die­ser Befes­ti­gungs­me­thode wird die Brü­cke durch Kro­nen getra­gen, die auf den Pfei­ler­zäh­nen sit­zen. Ihr Zahn­arzt beschleift dafür die tra­gen­den Pfei­ler­zähne, um sie in eine Form zu brin­gen, die zum Tra­gen der Kro­nen geeig­net ist. Er wird bestrebt sein, dabei so viel Zahn­sub­stanz wie mög­lich zu erhal­ten. Die Pfei­ler­zähne ver­lie­ren durch das Beschlei­fen und die Prä­pa­ra­tion ca. 40–60% ihres Volu­mens.

Voll­guss­brü­cken

Eine Voll­guss­brü­cke wird voll­stän­dig aus Metall gegos­sen. Das Mate­rial: häu­fig eine Gelb­gold­le­gie­rung, manch­mal auch unedle Metalle (so genannte Nicht­edel­me­talle, kurz: NEM; Farbe: grau). Das Metall wird nicht ver­blen­det und bleibt damit sicht­bar. Voll­guss­brü­cken sind eine ein­fa­che, kos­ten­güns­tige, aber keine ästhe­tisch anspruchs­volle Ver­sor­gung. Sie wer­den vor­wie­gend im nicht­sicht­ba­ren Mund­be­reich ein­ge­setzt, also bei den hin­te­ren Sei­ten­zäh­nen.

Voll­guss­brü­cke: Das Metall des Kerns bleibt sicht­bar

Ver­blen­dete Brü­cken

Bei den ver­blen­de­ten Brü­cken über­zie­hen wir den Metall­kern (das so genannte Gerüst) mit einem zahn­far­be­nen Mate­rial. Von außen ist dann kein Metall mehr sicht­bar. Diese Brü­cken eig­nen sich beson­ders für Zähne, die beim Spre­chen und Lachen sicht­bar sind.

Brü­cken kön­nen ganz oder teil­weise ver­blen­det wer­den. Die Teil­ver­blen­dung, also die Ver­blen­dung des Metalls nur im sicht­ba­ren Bereich, ist ein Kom­pro­miss zwi­schen Wirt­schaft­lich­keit und Ästhe­tik.

Ihre Zähne sind so indi­vi­du­ell wie Sie selbst! Des­halb ist die Bestim­mung der pas­sen­den Zahn­farbe für Ihren Zahn­ersatz sehr wich­tig. Zusam­men mit Ihrem Zahn­arzt fin­den wir für Sie genau „Ihre“ Zahn­farbe – für Ihre natür­lich schö­nen Zähne!

Kunst­stoff-Ver­blen­dung (Krone)

Kunst­stoff­ver­blend­brü­cken – die preis­werte Lösung

Das Ver­blen­den von Brü­cken mit Kunst­stoff ist preis­wert. Man erhält damit eine wirt­schaft­lich güns­tige Lösung mit aus­rei­chen­der Ästhe­tik sowie befrie­di­gen­der Sta­bi­li­tät und Halt­bar­keit. Aller­dings: Kunst­stoffe kön­nen sich mit der Zeit im Mund ver­fär­ben. Außer­dem ist Kunst­stoff nicht sehr abrieb­fest. Die Kau­flä­che und die Flä­chen, die zur Mun­din­nen­seite zei­gen, sind aus Sta­bi­li­täts­grün­den aus Metall gefer­tigt und nicht ver­blen­det.

Kera­mik­ver­blend­brü­cken – für unsicht­ba­ren, ver­träg­li­chen Zahn­ersatz

Sie haben hohe Ansprü­che an Ästhe­tik und Bio­kom­pa­ti­bi­li­tät? Die Farbe Ihrer Brü­cke soll auch mit den Jah­ren unver­än­dert schön blei­ben? Ihre Brü­cke soll sta­bil und belast­bar sein? Dann wer­den Sie mit unse­ren Kera­mik­ver­blend­brü­cken hoch zufrie­den sein.

Über das innen­lie­gende Metall­ge­rüst – zumeist hoch gold­hal­tige Metalle – arbei­ten wir die mit dem Metall­ge­rüst fest ver­bun­dene Kera­mik­schicht. Je nach Anfor­de­rung wird der Metall­kern ganz oder nur teil­weise ver­blen­det (zum Bei­spiel nur auf der Zahn­vor­der­seite). Mit der Kera­mik­ver­blen­dung ahmen wir das Far­ben­spiel Ihres natür­li­chen Zahns täu­schend echt nach: durch die Kom­bi­na­tion aus unter­schied­lich gefärb­ten Kera­mik­mas­sen und durch ein Nach­emp­fin­den der fei­nen Ober­flä­chen­struk­tu­ren, die für die feine Licht­bre­chung sor­gen. Kera­mik ist außer­dem hart, dicht, kau­druck­sta­bil – Kera­mik „kaut sich nicht ab“. Kau­flä­chen der Backen­zähne soll­ten zum Bei­spiel nur aus Kera­mik (oder Metall) gefer­tigt wer­den. Kera­mi­sche Mas­sen haf­ten bes­ser an Metall, da sie mit ihm eine phy­si­ka­lisch-che­mi­sche Ver­bin­dung ein­ge­hen. Kera­mik ist all­er­gie­neu­tral. Und vor allem: Kera­mik sieht der natür­li­chen Zahn­sub­stanz zum Ver­wech­seln ähn­lich!

Metall­ke­ra­mik­brü­cke: Eine zahn­far­bene Kera­mik­schicht ver­blen­det den Metall­kern
Kro­nen und Brü­cken im Demons­tra­ti­ons­mo­dell: links kunst­stoff­ver­blen­det, rechts kera­mik­ver­blen­det

Ihre neuen Zähne lie­gen in der Flä­che so auf dem Zahn­fleisch, dass sie als Ersatz nicht erkenn­bar sind. Die­ser ästhe­ti­sche Aspekt kann lang­fris­tig nur mit kera­mi­schen Mate­ria­lien erreicht wer­den. Als Brü­cken­pfei­ler die­nen im sicht­ba­ren Bereich kera­mik­ver­blen­dete Kro­nen, bei denen der Kro­nen­rand nahezu unsicht­bar an der Zahn­fleisch­grenze liegt. Zahn und Zahn­fleisch blei­ben natür­lich schön! Im nicht­sicht­ba­ren Bereich wer­den die tra­gen­den Zähne noch scho­nen­der prä­pa­riert – hier darf bei einer Kera­mik­ver­blen­dung der Metall­kern als schma­ler, nicht mit­ver­blen­de­ter Metall­kro­nen­rand her­vor­schim­mern.

Groß­span­nige, 14-glied­rige Brü­cke mit Kera­mik­ver­blen­dung

Für die ganz beson­dere Ästhe­tik: Kera­mik­schul­tern

Als Kera­mik­schul­ter bezeich­nen wir die Erwei­te­rung der Kera­mik­be­schich­tung über den Metall­rand des Kro­nen­ge­rüs­tes hin­weg. Dafür brin­gen wir am Rand der Krone bzw. Brü­cke eine Zusatz­ke­ra­mik an – die Kera­mik­schul­ter. Mit die­sem Ver­fah­ren errei­chen wir zwei Vor­teile: Zum einen kommt dadurch Licht an die Zahn­wur­zel, und Ihr Zahn­fleisch sieht gesund und rosa aus. Zum ande­ren ver­mei­den wir, dass die Metall­rän­der der Kro­nen über den tra­gen­den Brü­cken­pfei­lern sicht­bar wer­den und das Zahn­fleisch sich ver­färbt. Zum Bei­spiel kann sich bei einem über­kron­ten Zahn das Zahn­fleisch mit der Zeit zurück­zie­hen, so dass dann der Metall­rand einer Krone ohne Kera­mik­schul­ter sicht­bar würde. Mit Kera­mik­schul­ter sind selbst nach vie­len Jah­ren keine dunk­len Kro­nen­rän­der zu erken­nen.
Kera­mik­ver­blend­brü­cken sind eine hoch­ver­träg­li­che, sta­bile und sehr ästhe­ti­sche Lösung. Rundum schön!

Rosa Zahn­fleisch und keine dunk­len Kro­nen­rän­der durch Kera­mik­schul­tern

Voll­ke­ra­mik­brü­cken

Wenn Sie aller­höchste Wün­sche an die Ästhe­tik und an die Bio­ver­träg­lich­keit Ihres Zahn­ersat­zes stel­len, dann spre­chen Sie mit Ihrem Zahn­arzt unbe­dingt über Voll­ke­ra­mik­brü­cken. Voll­ke­ra­mik­brü­cken sind voll­stän­dig metall­frei und all­er­gie­neu­tral. Sie bestehen ganz und gar aus Kera­mik. Durch ihre hohe Licht­durch­läs­sig­keit („Trans­lu­zenz“) kann die Farb­ge­bung des natür­li­chen Zahn­schmel­zes auf voll­kom­mene Weise nach­emp­fun­den wer­den.

Voll­ke­ra­mik­brü­cke
Voll­ke­ra­mik­brü­cke – ein äthe­ti­sches Kunst­werk
Voll­ke­ra­mik­brü­cken (links) und Inlay­brü­cken (rechts) im Höhne-Demons­tra­ti­ons­set

Zir­kon­oxid – die High­tech-Kera­mik mit höchs­ter Sta­bi­li­tät und natür­li­cher Ästhe­tik

Zir­kon­oxid ist eine High­tech-Kera­mik, ein Mate­rial aus der Natur – jetzt auch für Ihren anspruchs­vol­len Zahn­ersatz. Zir­kon­oxid hat seine außer­or­dent­li­che Mate­ri­al­ver­läss­lich­keit bereits als Hit­ze­schild im Space Shut­tle, als Brems­schei­ben in Sport­wa­gen oder als hoch­feste Grund­lage für mitt­ler­weile über 300.000 künst­li­che Hüft­ge­lenke bewie­sen.

Mit Hilfe feins­ter Tech­nik frä­sen wir aus Zir­kon­oxid heute Inlays, Kro­nen und sogar mehr­glied­rige Brü­cken.

Diese moderne Kera­mik bie­tet den Pati­en­ten viele Vor­teile:

  • Zir­kon­oxid ist außer­or­dent­lich bie­ge­fest und zäher als bis­he­rige Voll­ke­ra­mik­kerne. Selbst den Biss auf einen Kirsch­kern über­steht diese High­tech-Kera­mik eher als der natür­li­che Zahn. Auf­grund die­ser Eigen­schaf­ten lässt sich aus Zir­kon­oxid sogar Voll­ke­ra­mik-Zahn­ersatz im Sei­ten­zahn­be­reich her­stel­len, wo hohe Kau­kräfte wir­ken.
  • Zir­kon­oxid ist ein sehr sta­bi­ler Kera­mik­kern, der mit einer spe­zi­el­len Kera­mik ver­blen­det wird. Durch den sehr belast­ba­ren Kern und die spe­zi­elle Ver­blend­ke­ra­mik kann jetzt auf Metall zuguns­ten der Kör­per­ver­träg­lich­keit sowie für hohe Ästhe­tik (natür­li­che Licht­durch­läs­sig­keit) ver­zich­tet wer­den.
  • Zir­kon­oxid ist bio­kom­pa­ti­bel, d. h. der Kör­per reagiert dar­auf nicht all­er­gisch.
  • Zir­kon­oxid hat eine sehr geringe Wär­me­leit­fä­hig­keit, ein Vor­teil bei kal­ten und hei­ßen Spei­sen.
  • Mit Zir­kon­oxid las­sen sich selbst Inlay­brü­cken und mehr­glied­rige Brü­cken her­stel­len.

Voll­ke­ra­mik­brü­cke auf Zir­kon­oxid­ge­rüst, fer­tig zum Ein­glie­dern. Von unten sieht man deut­lich: Es gibt kein Metall, die gesamte Brü­cke besteht aus­schließ­lich aus Kera­mik.

Inlay­brü­cken – mit Inlays befes­tigt

Die Brü­cken­glie­der wer­den mit Hilfe von Inlays (Gold- oder Kera­mik­fül­lun­gen) an den tra­gen­den Pfei­ler­zäh­nen befes­tigt. Die Nach­bar­zähne neben der Zahn­lü­cke wer­den dafür wie bei einer Fül­lung prä­pa­riert.

Inlay­brü­cke (Metall­ke­ra­mik)
Inlay­brü­cke (Zir­kon­oxid-Voll­ke­ra­mik)

Kle­be­brü­cken (auch Adhä­siv­brü­cken oder Mary­land­brü­cken genannt)

Die feh­len­den Zähne wer­den mit Hilfe von sicher hal­ten­den Metall­flü­geln an den tra­gen­den Pfei­ler­zäh­nen befes­tigt. Zum Auf­kle­ben die­ser tra­gen­den Metall­flü­gel braucht Ihr Zahn­arzt die Pfei­ler­zähne nur leicht auf der Mun­din­nen­seite abzu­schlei­fen. Für die fest­zu­kle­bende Befes­ti­gungs­vor­rich­tung wer­den ledig­lich 5–10% des gesun­den Zahn­schmel­zes ent­fernt (zum Ver­gleich: bei der Prä­pa­ra­tion der Pflei­ler­zähne für Kro­nen ver­lie­ren die Pflei­ler­zähne 40–60% ihrer Sub­stanz). Außer­dem enden die Kle­be­brü­cken­flü­gel ober­halb der Zahn­fleisch­grenze.

Kle­be­brü­cken sind eine kos­ten­güns­tige Alter­na­tive zu kon­ven­tio­nel­len, von Kro­nen getra­ge­nen Brü­cken. Da sie die natür­li­che Zahn­sub­stanz der Pfei­ler­zähne scho­nen, sind sie das Mit­tel der Wahl bei jun­gen Pati­en­ten. Auch beim Ver­lust oder bei der Nicht­an­lage von ein­zel­nen Zäh­nen – beson­ders im Front­zahn­be­reich – sind Kle­be­brü­cken geeig­net, weil die noch nicht beschä­dig­ten Pfei­ler­zähne nur wenig beschlif­fen wer­den.

Kle­be­brü­cke mit Kera­mik­ver­blen­dung
Kle­be­brü­cke aus Voll­ke­ra­mik (Zir­kon­oxid)

Ver­schraubte Brü­cken

Bei die­sem Befes­ti­gungs­typ für Brü­cken brin­gen wir an der Krone, die auf einen tra­gen­den Brü­cken­pfei­ler gesetzt wird, eine Vor­rich­tung (meist ein Geschiebe) für eine Ver­schrau­bung an. Das Brü­cken­glied lässt sich ein­fach daran befes­ti­gen (ver­schrau­ben).

Ver­schrau­bun­gen kom­men zum Ein­satz, wenn einer der Brü­cken­pfei­ler nicht mehr 100%-ig erhal­tungs­wür­dig ist. Durch die Ver­schrau­bung kön­nen wir die vor­han­dene Brü­cke erwei­tern, wenn der Pfei­ler spä­ter ver­lo­ren geht. Dafür wird die Ver­schrau­bung dann ein­fach gelöst.

Ver­schraubte Brü­cke

Ver­bund­brü­cken

Die Her­stel­lung von Ver­bund­brü­cken stellt eine sehr anspruchs­volle zahn­tech­ni­sche Her­aus­for­de­rung dar, die wir her­vor­ra­gend beherr­schen. Die Ver­bin­dung zwi­schen den beschlif­fe­nen Zäh­nen (Brü­cken­pfei­ler), den Brü­cken­glie­dern und den Implan­tat­kro­nen stel­len wir über hoch­prä­zise Ver­bin­dungs­ele­mente (soge­nannte Geschiebe) her. Da natür­li­che Zähne im Kie­fer eine gewisse Eigen­be­weg­lich­keit haben, Implan­tate aber unbe­weg­lich sind, darf die­ser Ver­bund nicht starr sein. Des­halb sehen wir bei den indi­vi­du­el­len Geschie­ben bei Ver­bund­brü­cken einen klei­nen Frei­heits­grad vor.

Die Her­stel­lung von Ver­bund­brü­cken stellt eine sehr anspruchs­volle zahn­tech­ni­sche Her­aus­for­de­rung dar, die wir her­vor­ra­gend beherr­schen. Die Ver­bin­dung zwi­schen den beschlif­fe­nen Zäh­nen (Brü­cken­pfei­ler), den Brü­cken­glie­dern und den Implan­tat­kro­nen stel­len wir über hoch­prä­zise Ver­bin­dungs­ele­mente (soge­nannte Geschiebe) her. Da natür­li­che Zähne im Kie­fer eine gewisse Eigen­be­weg­lich­keit haben, Implan­tate aber unbe­weg­lich sind, darf die­ser Ver­bund nicht starr sein. Des­halb sehen wir bei den indi­vi­du­el­len Geschie­ben bei Ver­bund­brü­cken einen klei­nen Frei­heits­grad vor.

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Voll­ke­ra­mik

Es ist ein­fach schön, etwas Bes­se­res ele­gant rea­li­sie­ren zu kön­nen.

Unsere Pati­en­ten stel­len immer höhere Ansprü­che an ihr äuße­res Erschei­nungs­bild und an die Ästhe­tik ihres Zahn­ersat­zes. Völ­lig zu Recht, wie wir mei­nen! Unbe­schwert lächeln kön­nen, ein har­mo­ni­sches Erschei­nungs­bild, strah­lende, helle und attrak­tive Zähne als Aus­druck von Gesund­heit und Vita­li­tät: Mit metall­freiem Zahn­ersatz aus Voll­ke­ra­mik kön­nen wir diese Wün­sche erfül­len.

„Voll­ke­ra­mik“ bedeu­tet: Der Zahn­ersatz ist abso­lut metall­frei. Dadurch ist eine höchst anspruchs­volle und natür­li­che Ästhe­tik mög­lich. Der Zahn­ersatz fügt sich per­fekt in das Gesamt­bild der Mund­si­tua­tion ein. Und es gibt keine Metalle, die even­tu­ell All­er­gien aus­lö­sen könn­ten.

Höchste Ästhe­tik durch Licht­durch­fall wie beim natür­li­chen Zahn:
Das Licht kann durch Kera­mik wie durch einen natür­li­chen Zahn hin­durch­strah­len. Es kommt zu kei­nen uner­wünsch­ten Licht­bre­chun­gen, die den Zahn künst­lich oder leb­los aus­se­hen las­sen. Bei Zahn­ersatz mit Metall­kern sieht das Zahn­fleisch zum Bei­spiel oft unna­tür­lich dun­kel aus, da das Licht nicht bis in die Zahn­wur­zel hin­durch­schei­nen kann (Durch­licht­blo­cka­den).

Bei Zahn­ersatz mit Metall­kern kann außer­dem mit der Zeit das Metall sicht­bar wer­den, wenn sich das Zahn­fleisch zurück­zieht. Kor­ro­sion und Metall­oxide tra­gen ihr Übri­ges zur unna­tür­li­chen Dun­kel­fär­bung des Zahn­fleisches bei. Alle diese Pro­bleme tau­chen mit Voll­ke­ra­mik nicht auf. Kera­mik­werk­stoffe sind licht­durch­läs­sig. Das Licht wird von der Kera­mik in den Den­tin­kern und in das umge­bende Zahn­fleisch wei­ter­ge­ge­ben.

Viele Kera­mi­ken (beson­ders Sili­kat­ke­ra­mi­ken) ver­fü­gen außer­dem über einen so genann­ten Cha­mä­leon-Effekt. Ihr Zahn­ersatz wird damit optisch per­fekt. Durch die Licht­streu­ung passt sich die Restau­ra­tion der Umge­bungs­farbe an. Kro­nen­rän­der wer­den damit bei­spiels­weise unsicht­bar, sie kön­nen kaum mehr von der natür­li­chen Zahn­sub­stanz unter­schie­den wer­den.

Licht­durch­läs­sig­keit bei Voll­ke­ra­mik­kro­nen

Ver­fär­bungs­re­sis­tenz:
Kera­mik ist außer­or­dent­lich farb­be­stän­dig. Auch auf lange Dauer brau­chen Sie nicht mit Ver­fär­bun­gen zu rech­nen.

Bio­ver­träg­lich­keit durch Werk­stoffe aus der Natur und völ­lige Metall­frei­heit:
Ein wei­te­rer Vor­teil von Voll­ke­ra­mik ist die hohe Bio­ver­träg­lich­keit. Kera­mik ist ein Werk­stoff aus der Natur und passt zur bio­lo­gi­schen Struk­tur des Men­schen. Des­halb ist Kera­mik höchst kör­per­ver­träg­lich und all­er­gie­neu­tral. Kera­mik­werk­stoffe ver­hal­ten sich zu ande­ren Restau­ra­ti­ons­werk­stof­fen im Mund neu­tral. Es kommt zu kei­nen uner­wünsch­ten Wech­sel­wir­kun­gen.

Bei Kro­nen mit Metall­ge­rüst ohne Kera­mik­schul­tern wer­den oft graue Rän­der sicht­bar, wenn sich das Zahn­fleisch zurück­zieht. Mit Voll­ke­ra­mik­kro­nen lässt sich die­ser unschöne Effekt ver­mei­den.

Geringe Plaque-Affi­ni­tät:
Plaque haf­tet nicht an Voll­ke­ra­mik, da sie hoch­gla­siert ist – ein gro­ßer Vor­teil für die Zahn­ge­sund­heit. Und beson­ders auch für die Gesund­heit Ihres Zahn­fleisches.

Hart und wider­stands­fä­hig:
Kera­mik ist abrieb­fest und wider­stands­fä­hig gegen Säu­ren. Je nach Indi­ka­tion Ihres Zahn­arz­tes ver­wen­den wir für die ver­schie­de­nen Ein­satz­ge­biete in Ihrem Mund ver­schie­dene Kera­mik-Sys­teme.

Zahn­sub­stanz­scho­nende Ver­sor­gung:
Kera­mik kann mit dem Rest­zahn adhä­siv (anhaf­tend) und kraft­schlüs­sig ver­bun­den wer­den, so dass sub­stanz­scho­nend restau­riert wer­den kann. Dies ist beson­ders wich­tig bei Veneers (Kera­mik­scha­len) und Teil­kro­nen.

Der ästhe­ti­sche Vor­teil von Kera­mik ist ein ent­schei­den­des Argu­ment für Ihr Wohl­be­fin­den. Um eine per­fekte Ver­sor­gung mit voll­ke­ra­mi­schem Zahn­ersatz zu errei­chen, wäh­len wir zusätz­lich für jede Indi­ka­tion die pas­sende Art der Kera­mik. Denn nicht jede Kera­mik ist für jede Indi­ka­tion geeig­net. Je nach Posi­tion des Zahn­ersat­zes im Mund tre­ten unter­schied­li­che Kau­be­las­tun­gen auf. Die Art der Kera­mik muss durch die ihr eigene so genannte Bie­ge­fes­tig­keit und Riss­zä­hig­keit an diese ver­schie­de­nen Belas­tun­gen ange­passt sein. Für wel­che Indi­ka­tion eine voll­ke­ra­mi­sche Restau­ra­tion geeig­net ist und wel­che Kera­mik­art für Sie die pas­sende ist, wird Ihnen Ihr Zahn­arzt gern erläu­tern. Fra­gen Sie ihn – er berät Sie gern!

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Veneers (Kera­mik­scha­len)

Leicht beschä­digte oder ver­färbte Zähne konn­ten frü­her nur mit Kro­nen ver­sorgt wer­den. Um Kro­nen auf dem Zahn zu befes­ti­gen, musste viel von der Sub­stanz des Zahns abge­schlif­fen wer­den. Heute gibt es moderne Ver­fah­ren, Mate­ria­lien und Kle­be­ver­fah­ren, um Zähne dau­er­haft und scho­nend zu opti­mie­ren. Für Ihre Zähne im sicht­ba­ren Front­be­reich ste­hen Veneers zur Ver­fü­gung. Veneers sind hauch­dünne Kera­mik­scha­len (ca. 0,5–1,2 mm dick), die auf die äußere Zahn­flä­che geklebt wer­den und für opti­male ästhe­ti­sche Farb- und Form­kor­rek­tu­ren Ihrer Zähne sor­gen. Die Funk­tion ähnelt der eines künst­li­chen Fin­ger­na­gels. Die Ver­sor­gung mit Veneers ist beson­ders sub­stanz­scho­nend, da nur wenig vom Zahn selbst abge­tra­gen wer­den muss.

Kera­mik­schale (Veneer)

Veneers sor­gen für kos­me­ti­sche Ver­schö­ne­run­gen. Die Ver­blend­scha­len sind abrieb­fest und sehr halt­bar. Über zehn Jahre kli­ni­sche Erfah­rung mit Veneers aus der von uns ein­ge­setz­ten Press­ke­ra­mik spre­chen für sich. Unter­su­chun­gen zei­gen, dass nach sechs Jah­ren immer noch 98,8% aller Veneers im Mund der Pati­en­ten sit­zen.

Am häu­figs­ten wer­den Veneers ein­ge­setzt:

  • bei Ver­fär­bun­gen der Zähne,
  • bei Zahn­schmelz-Miss­bil­dun­gen,
  • bei abge­bro­che­nen und/oder unfall­ge­schä­dig­ten Zäh­nen,
  • bei gro­ßen sicht­ba­ren Fül­lun­gen,
  • um Lücken zwi­schen den Front­zäh­nen zu schlie­ßen,
  • um die Zahn­form zu ver­bes­sern,
  • um Zähne von unter­schied­li­cher Größe anzu­glei­chen,
  • um Zahn­stel­lungs­feh­ler aus­zu­glei­chen.

(vor­her / nach­her) Kera­mik­scha­len ver­bes­sern das Aus­se­hen der Front­zähne ent­schei­dend.

Kera­mik-Inlays (Fül­lun­gen)

Bei Karies wird die kranke Zahn­sub­stanz aus­ge­bohrt, um den Zahn dau­er­haft zu erhal­ten. Das beim Boh­ren ent­stan­dene Loch (Kavi­tät) ver­schließt Ihr Zahn­arzt durch eine rand­dichte und lang­fris­tig sta­bile Fül­lung. Dies geschieht ent­we­der durch plas­ti­sche, wei­che Fül­lun­gen, die Ihr Zahn­arzt direkt in die Kavi­tät ein­bringt. Oder durch Inlays. Inlays sind harte Ein­la­ge­fül­lun­gen, die außer­halb des Mun­des bei uns im Den­tal­la­bor aus Gold oder Kera­mik her­ge­stellt wer­den.

Amal­gam­fül­lung
Gold­fül­lung
Inlay aus Kera­mik

Sicht­bare Fül­lun­gen aus Amal­gam oder ande­ren Mate­ria­lien müs­sen heute nicht mehr sein. Kera­mik-Inlays im Sei­ten­zahn­be­reich sind eine bewährte, ästhe­ti­sche und kör­per­ver­träg­li­che Lösung. Sie wer­den in Form und Farbe dem natür­li­chen Zahn nach­ge­bil­det. Selbst die Kau­flä­che wird mit viel Detail­ar­beit indi­vi­du­ell gestal­tet, damit die opti­male Kau­funk­tion dau­er­haft sicher­ge­stellt ist. Jedes Kera­mik-Inlay ist ein Uni­kat. Kera­mik-Inlays gel­ten als die schönste Alter­na­tive bei Zahn­fül­lun­gen.

Amal­gam­fül­lun­gen
Gold­fül­lun­gen

Kera­mik-Inlays sind bei­nahe nicht mehr vom natür­li­chen Zahn zu unter­schei­den. Welt­weit wur­den bis heute rund 24.000.000 Inlays aus Press­ke­ra­mik ein­ge­setzt. Mehr als zehn Jahre kli­ni­sche Erfah­rung mit Kera­mik­in­lays spre­chen für das Sys­tem. Unter­su­chun­gen zei­gen, dass nach sechs Jah­ren immer noch 98,8% aller Inlays im Mund der Pati­en­ten sit­zen.

Die Zähne vor­her mit Amal­gam­fül­lun­gen
Die Zähne nach­her mit Kera­mik­fül­lun­gen

Teil­kro­nen

Teil­kro­nen bede­cken nicht den gesam­ten Zahn, son­dern meis­tens nur die Teile einer Kau­flä­che. Teil­kro­nen aus Press­ke­ra­mik pas­sen sich optisch Ihrer vor­han­de­nen Zahn­sub­stanz und den Nach­bar­zäh­nen an.

Mal­kro­nen

Die so genannte trans­lu­zente Kera­mik­masse hat ähn­lich gute Eigen­schaf­ten (auch ähn­li­che Här­te­werte) wie der Schmelz natür­li­cher Zähne. Auf den ange­fer­tig­ten Kera­mik­kro­nen­roh­ling wer­den dann in ein­zel­nen zu bren­nen­den Schich­ten die spä­ter sicht­ba­ren Farb­ef­fekte auf­ge­malt und ein­ge­brannt (ein­ge­s­in­tert).

Trans­lu­zente Kera­mik­masse hat ähn­lich gute Eigen­schaf­ten wie der Schmelz natür­li­cher Zähne. Kera­mik beein­träch­tigt das Zahn­fleisch nicht.

Kro­nen

Bei sehr gro­ßen Zahn­sub­stanz­schä­den erhält Ihr Zahn durch eine Krone, die über den prä­pa­rier­ten Zahn gesetzt wird, seine natür­li­che Form zurück. Voll­ke­ra­mik­kro­nen bestehen im wahrs­ten Sinne des Wor­tes voll­kom­men aus rei­ner Kera­mik. Je nach Posi­tion Ihrer Krone im Mund ver­wen­den wir zwei ver­schie­dene Kera­mik­ar­ten:

Mal­kro­nen aus Glas­ke­ra­mik

Die so genannte Glas­ke­ra­mik (oder trans­lu­zente Kera­mik­masse) hat ähn­lich gute Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten (z. B. auch ähn­li­che Här­te­werte) wie der Schmelz Ihrer natür­li­chen Zähne. Der Name „Glas­ke­ra­mik“ rührt von dem Mate­rial her, das dem Glas ähn­li­cher ist als der Kera­mik. Durch die innere Kris­tall­struk­tur ist Glas­ke­ra­mik in der Lage, sich farb­lich den Nach­bar­zäh­nen bis zu einem bestimm­ten Grad anzu­pas­sen („Cha­mä­leon-Effekt“). Und durch ihre geringe Wär­me­leit­fä­hig­keit schützt sie den natür­li­chen Rest­zahn unter dem Zahn­ersatz vor Bean­spru­chung durch Wärme und Kälte.

Das von uns ver­wen­dete Press­ke­ra­mik ist ein Sys­tem, bei dem Roh­linge in spe­zi­el­len Öfen unter hoher Hitze in die gewünschte Form gepresst wer­den. Auf den so ange­fer­tig­ten Kera­mikroh­ling wer­den dann in ein­zel­nen Schich­ten die spä­ter sicht­ba­ren Farb­ef­fekte auf­ge­malt und ein­ge­brannt (ein­ge­s­in­tert). Es sind meh­rere Malb­rände sowie min­des­tens zwei abschlie­ßende Glanz­brände nötig, um die genaue Zahn­farbe mög­lichst natur­ge­treu nach­zu­bil­den. Ein hoher Auf­wand für uns, der sich aber für Sie lohnt: Das Ergeb­nis ist ästhe­tisch erst­klas­sig.

Die Press­ke­ra­mik wird bei uns schon seit vie­len Jah­ren für Ein­zel­kro­nen im Front­zahn­be­reich und im vor­de­ren Sei­ten­zahn­be­reich ein­ge­setzt. Kera­mik hat sich als über­ra­gen­des Sys­tem in der Veneer‑, Inlay- und Teil­kro­nen­tech­nik aus­ge­zeich­net und ist für unsere ästhe­tisch anspruchs­vol­len Pati­en­ten unver­zicht­bar gewor­den.

Metall­ke­ra­mik­krone

Schicht­kro­nen aus Hart­kern­ke­ra­mik

Schicht­kro­nen bauen wir aus Kera­mik­mas­sen Schicht um Schicht auf. Der Kern des Zahn­ersat­zes (schon in der Grund­farbe des Zahns gefer­tigt) besteht aus einer sta­bi­len Kera­mik­masse (Gerüst­ma­te­rial). Er wird dann mit ande­ren Kera­mik­mas­sen, so genann­ten Effekt­mas­sen und vor­wie­gend trans­pa­ren­ten Mas­sen, ver­voll­stän­digt. Die ein­zel­nen Schritte erfor­dern viel Geschick, fach­li­ches Know-how und ästhe­ti­sches Fein­ge­fühl. Jede Kera­mik­schicht unter­schei­det sich in Farbe und Licht­bre­chung, um das natür­li­che Farb­spiel Ihrer Zähne so echt wie mög­lich wie­der­zu­ge­ben. Nach jeder Schicht wird die Krone im Ofen gebrannt und mit feins­ten Werk­zeu­gen wei­ter aus­ge­ar­bei­tet. Sehr dezente Farb­nu­an­cen tra­gen wir vor dem letz­ten Brand, dem so gen­an­ten Gla­sur­brand, mit kera­mi­schen Mal­far­ben auf. So ent­ste­hen regel­rechte kleine Kunst­werke.

Die von uns ein­ge­setzte Press­ke­ra­mik ver­fügt über eine sehr güns­tige Ober­flä­chen­härte, was dem Ein­satz­ge­biet die­ses Kera­mik-Sys­tems im Mund­raum bei erhöh­ter Kau­druck­be­las­tung sehr ent­ge­gen­kommt. Des­halb kön­nen mit Hart­ke­ra­mik auch sehr kleine Brü­cken (ein feh­len­der Zahn) im Front­zahn- oder vor­de­ren Sei­ten­zahn­be­reich rea­li­siert wer­den.

Kleine Brü­cke aus Kera­mik

Kleine Brü­cken

Mit Brü­cken kön­nen unter­schied­lich große Lücken in einer Zahn­reihe geschlos­sen wer­den. Die ver­blie­be­nen natür­li­chen Zähne bei­der­seits der Lücke die­nen als Brü­cken­pfei­ler. Sie wer­den von Ihrem Zahn­arzt so beschlif­fen, dass sie in der Lage sind, die Brü­cke zu tra­gen. Durch die Brü­cken­pfei­ler wird die Brü­cke dau­er­haft befes­tigt. Feh­lende Zähne zwi­schen den Pfei­lern wer­den durch Zwi­schen­glie­der ersetzt (so genannte Brü­cken­glie­der). Auf diese Weise kön­nen ein Zahn oder meh­rere Zähne sicher und ästhe­tisch ersetzt wer­den.

Brü­cken aus Voll­ke­ra­mik wir­ken wie natür­li­che Zähne. Kleine Brü­cken aus Schicht­tech­nik-Voll­ke­ra­mik bauen wir aus Kera­mik­mas­sen Schicht um Schicht auf. Der Kern des Zahn­ersat­zes (schon in der Grund­farbe des Zahns gefer­tigt) besteht aus einer sta­bi­len Kera­mik­masse (Gerüst­ma­te­rial). Er wird dann mit ande­ren Kera­mik­mas­sen, so genann­ten Effekt­mas­sen und vor­wie­gend trans­pa­ren­ten Mas­sen, ver­voll­stän­digt. Die ein­zel­nen Schritte erfor­dern viel Geschick, fach­li­ches Know-how und ästhe­ti­sches Fein­ge­fühl. Jede Kera­mik­schicht unter­schei­det sich in Farbe und Licht­bre­chung, um das natür­li­che Farb­spiel Ihrer Zähne so echt wie mög­lich wie­der­zu­ge­ben. Nach jeder Schicht wird die Krone im Ofen gebrannt und mit feins­ten Werk­zeu­gen wei­ter aus­ge­ar­bei­tet. Sehr dezente Farb­nu­an­cen tra­gen wir vor dem letz­ten Brand, dem so gen­an­ten Gla­sur­brand, mit kera­mi­schen Mal­far­ben auf. So ent­ste­hen regel­rechte kleine Kunst­werke.

Das von uns ein­ge­setzte Kera­mik­sys­tem ver­fügt über eine sehr güns­tige Ober­flä­chen­härte, was dem Ein­satz­ge­biet die­ses Kera­mik-Sys­tems im Mund­raum bei erhöh­ter Kau­druck­be­las­tung sehr ent­ge­gen­kommt. Des­halb kön­nen mit Hart­ke­ra­mik bis zu drei­glied­rige Brü­cken im Front­zahn­be­reich und im vor­de­ren Sei­ten­zahn­be­reich rea­li­siert wer­den. Im hin­te­ren Sei­ten­zahn­be­reich wird wegen der dort auf­tre­ten­den hohen Kau­kräfte ein sta­bi­les Gerüst aus der High­tech-Kera­mik Zir­kon­oxid emp­foh­len.

Voll­ke­ra­miki: Brü­cke aus Kera­mik

Zir­kon­oxid (ZrO2), die moderne High­tech-Kera­mik für höchste Belas­tun­gen und opti­male Ästhe­tik

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Heut­zu­tage wird zuneh­mend nach hoch­äs­the­ti­schem, wei­ßem Zahn­ersatz gefragt, der nicht nur wie ein natür­li­cher Zahn belas­tet wer­den kann, son­dern auch beson­ders lange halt­bar ist und außer­dem aus voll­stän­dig kör­per­ver­träg­li­chen Mate­ria­lien besteht (Bio­kom­pa­ti­bi­lil­tät). Ein sol­cher Werk­stoff ist die „High­tech-Kera­mik“ Zirkon(iumdi)oxid – ein Mate­rial aus der Natur. Zir­kon­oxid hat seine außer­or­dent­li­che Mate­ri­al­ver­läss­lich­keit bereits als Hit­ze­schild im Space Shut­tle, als Brems­schei­ben in Sport­wa­gen oder als hoch­feste Grund­lage für mitt­ler­weile über 300.000 künst­li­che Hüft­ge­lenke bewie­sen.

Zir­kon­oxid ist här­ter und sta­bi­ler als alle ande­ren Voll­ke­ra­mi­ken im Den­tal-Bereich. Mit Hilfe moderns­ter Tech­nik wird aus der neuen High­tech-Kera­mik ver­träg­li­cher und schö­ner wei­ßer Zahn­ersatz gefer­tigt. Auf­grund der beson­de­ren Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten und der hohen Sta­bi­li­tät kön­nen mit Zir­kon­oxid auch – bis­lang nicht mög­li­che – grö­ßere Zahn­ersatz­ver­sor­gun­gen voll­stän­dig aus Kera­mik umge­setzt wer­den.

Der Zahn­ersatz aus Zir­kon­oxid wird von moder­nen com­pu­ter­ge­steu­er­ten CNC-Fräs­ma­schi­nen aus Zir­kon­oxid-Roh­lin­gen aus­ge­fräst. Das Gerüst aus Zir­kon­oxid ver­blen­den wir anschlie­ßend mit einer spe­zi­el­len Kera­mik für Zir­kon­oxid. Auf diese Weise kön­nen auch schwie­rige Fälle, zum Bei­spiel auch Kro­nen, die einen sta­bi­len Kern (ein so genann­tes Käpp­chen) benö­ti­gen, voll­stän­dig mit Kera­mik ver­sorgt wer­den.

Zir­kon­oxid bie­tet viele Vor­teile:

  • Zir­kon­oxid ist aus­ge­spro­chen bie­ge­fest und zäh und des­halb stark belastbar.Zirkonoxid ist eine moderne, weiße, äußerst belast­bare Den­tal­ke­ra­mik und sieht von der Ästhe­tik her so natür­lich aus, dass sie vom Natur­zahn kaum zu unter­schei­den ist.
  • Auf das zur Sta­bi­li­sie­rung von grö­ße­rem Zahn­ersatz oft benö­tigte Metall kann bei Zir­kon­oxid ver­zich­tet wer­den. Damit stei­gen die Kör­per­ver­träg­lich­keit und die Ästhe­tik. Rei­ner Zir­kon­oxid-Zahn­ersatz ist zudem licht­durch­läs­sig und sieht damit natür­lich aus. Der Kern des Zahn­ersat­zes wird aus Zir­kon­oxid gefer­tigt und dann mit spe­zi­el­ler, zu Zir­kon­oxid pas­sen­der Kera­mik, ver­blen­det.
  • Durch die beson­dere Härte kön­nen auch beson­ders kleine und zier­li­che Restau­ra­tio­nen rea­li­siert wer­den.
  • Zir­kon­oxid hat außer­dem ein deut­lich gerin­ge­res Gewicht als Gold und andere Edel­me­tall-Legie­run­gen. Die Zahn­ersatz­ver­sor­gung wird somit beson­ders leicht und bie­tet einen ange­neh­men Tra­ge­kom­fort.
  • Zir­kon­oxid hat eine geringe Wär­me­leit­fä­hig­keit, die der des natür­li­chen Zah­nes sehr nahe kommt. Dadurch wird ein unan­ge­neh­mes Heiß-kalt-Emp­fin­den redu­ziert.
  • Zir­kon­oxid ist voll­stän­dig bio­kom­pa­ti­bel, d. h. der Kör­per reagiert auf Zir­kon­oxid nicht all­er­gisch.

Große Brü­cken

Mit Brü­cken kön­nen unter­schied­lich große Lücken in einer Zahn­reihe geschlos­sen wer­den. Die ver­blie­be­nen natür­li­chen Zähne bei­der­seits der Lücke die­nen als Brü­cken­pfei­ler. Sie wer­den von Ihrem Zahn­arzt so beschlif­fen, dass sie in der Lage sind, die Brü­cke zu tra­gen. Durch die Brü­cken­pfei­ler wird die Brü­cke dau­er­haft befes­tigt. Feh­lende Zähne zwi­schen den Pfei­lern wer­den durch Zwi­schen­glie­der ersetzt (so genannte Brü­cken­glie­der). Auf diese Weise kön­nen ein Zahn oder meh­rere Zähne sicher und ästhe­tisch ersetzt wer­den. Brü­cken aus Voll­ke­ra­mik wir­ken wie natür­li­che Zähne. Schon nach kur­zer Zeit haben Sie das Gefühl von ech­ten Zäh­nen – Sie spü­ren kei­nen Zahn­ersatz.

Bis­lang war es auf­grund der nicht aus­rei­chen­den Sta­bi­li­tät der her­kömm­li­chen Kera­mi­ken nicht mög­lich, auch große Brü­cken voll­stän­dig aus Kera­mik zu fer­ti­gen. Zur Sta­bi­li­sie­rung benö­tigte man bis­lang einen Metall­kern. Mit Zir­kon­oxid kön­nen wir nun auch vier­glied­rige und noch grö­ßere Brü­cken metall­frei anfer­ti­gen: Aus einem Zir­kon­oxid­block frä­sen wir das sta­bile Zir­kon­ge­rüst aus; dar­auf brin­gen wir die sicht­bare Kera­mik­ver­blen­dung auf.

Grund­sätz­lich kön­nen wir heute nahezu jede Indi­ka­tion für fest­sit­zen­den Zahn­ersatz – ob Krone oder Brü­cke – mit Zir­kon­oxid ver­sor­gen.

Fer­tige Voll­ke­ra­mik­brü­cke auf Zir­kon­oxid­ge­rüst
Voll­ke­ra­mik­brü­cke auf Zir­kon­oxid

Inlay­brü­cken aus Kera­mik

Bei Inlay­brü­cken wird das Brü­cken­glied (der zu erset­zende Zahn) mit Hilfe von Kera­mik-Inlays an den tra­gen­den Pfei­ler­zäh­nen befes­tigt. Ihr Zahn­arzt prä­pa­riert dafür die Nach­bar­zähne neben der Zahn­lü­cke wie für Fül­lun­gen. Der Gerüst­auf­bau der Inlay­brü­cken besteht aus der äußerst sta­bi­len High­tech-Kera­mik Zir­kon­oxid. Das Gerüst ver­blen­den wir anschlie­ßend mit einer spe­zi­el­len zahn­far­be­nen Kera­mik.

Inlay­brü­cke aus Zir­kon­oxid

Kle­be­brü­cken (auch Adhä­siv- oder Mary­land­brü­cken genannt) aus Kera­mik

Die Brü­cken­glie­der wer­den an den tra­gen­den Pfei­ler­zäh­nen mit Hilfe von sicher hal­ten­den Flü­geln befes­tigt.

Mit Zir­kon­oxid-Gerüs­ten, die dann mit spe­zi­el­ler Kera­mik ästhe­tisch ver­blen­det wer­den, errei­chen wir eine äußerst sta­bile und metall­freie Ver­sor­gung. Zum Auf­kle­ben die­ser tra­gen­den Flü­gel müs­sen die Pfei­ler­zähne nur leicht von der Mun­din­nen­seite abge­schlif­fen wer­den. Ledig­lich 5–10% des gesun­den Zahn­schmel­zes wer­den dabei ent­fernt.

Kle­be­brü­cken sind eine kos­ten­güns­tige Alter­na­tive zu kon­ven­tio­nel­len, von Kro­nen getra­ge­nen Brü­cken. Da sie die natür­li­che Zahn­sub­stanz der Pfei­ler­zähne scho­nen, sind sie das Mit­tel der Wahl bei jun­gen Pati­en­ten. Auch beim Ver­lust oder bei der Nicht­an­lage von ein­zel­nen Zäh­nen – beson­ders im Front­zahn­be­reich – sind Kle­be­brü­cken geeig­net, weil die noch nicht beschä­dig­ten Pfei­ler­zähne nur wenig beschlif­fen wer­den.

Kle­be­brü­cken aus Zir­kon­oxid

Wur­zel­stifte aus Zir­kon­oxid

Ist ein Zahn soweit zer­stört, dass der Nerv (Pulpa) ent­fernt wer­den musste, dann führt Ihr Zahn­arzt eine so genannte Wur­zel­ka­nal­be­hand­lung durch: Er ent­fernt das Gewebe des Ner­ves und ersetzt es durch eine Wur­zel­fül­lung. Ist diese Behand­lung erfolg­reich ver­lau­fen und sind keine Beschwer­den auf­ge­tre­ten, dann kann der Zahn end­gül­tig mit Zahn­ersatz ver­sorgt wer­den.

Dafür kann der Zahn mit einem Stift­auf­bau sta­bi­li­siert wer­den. Ihr Zahn­arzt ent­fernt dazu die Wur­zel­fül­lung des Zah­nes wie­der und passt einen Stift an. Als Stift­ma­te­ria­lien kom­men mund­be­stän­dige Metalle (Titan) und Legie­run­gen (Gold) – und für die beson­dere und natür­li­che Ästhe­tik auch sehr feste Kera­mi­ken zum Ein­satz. Der Stift wird in den Wur­zel­ka­nal ein­ge­schraubt oder zemen­tiert.

Zähne, die wur­zel­be­han­delt wur­den, haben oft eine licht­un­durch­läs­sige und dunkle Grund­farbe. Besteht der Wur­zel­stift außer­dem aus Metall, kann er durch die Krone durch­schei­nen. Die dunkle Fär­bung des Stif­tes hat enst­pre­chend nega­tive Aus­wir­kun­gen sowohl auf den Zahn­ersatz als auch auf das Zahn­fleisch, das eben­falls dun­kel erscheint, da das Licht durch den Metall­stift nicht wie beim natür­li­chen Zahn gelei­tet wird.

Diese Pro­bleme las­sen sich ver­mei­den, wenn wir statt eines Metall­stif­tes einen Stift aus der äußerst sta­bi­len High­tech-Kera­mik Zir­kon­oxid wäh­len. Um den vor­ge­fer­tig­ten Zir­kon­oxid-Stift fer­ti­gen wir in unse­rem Den­tal­la­bor gleich­zei­tig auch den künst­li­chen Zahn­stumpf­auf­bau aus Press­ke­ra­mik, der spä­ter die Krone trägt. Der Stumpf­auf­bau besteht aus einer spe­zi­el­len Press­ke­ra­mik und muss nicht mehr von Ihrem Zahn­arzt in Hand­ar­beit model­liert wer­den.

Die sicht­ba­ren und spür­ba­ren Vor­teile von Zir­kon­oxid-Wur­zel­stif­ten: Eine per­fekte natür­li­che Ästhe­tik und rosa Zahn­fleisch – alles bei siche­rer Kau­funk­tion.

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Kom­bi­nier­ter Zahn­ersatz – ästhe­tisch, sicher, kom­for­ta­bel

Wenn Ihre ver­blie­be­nen natür­li­chen Zähne noch sta­bile Wur­zeln haben, bie­tet sich zur Zahn­ersatz­ver­sor­gung – statt fest­sit­zen­der Brü­cken und her­aus­nehm­ba­rer Teil­pro­the­sen (Klam­mer­pro­the­sen) – der so genannte „Kom­bi­nierte Zahn­ersatz“ an. Die­ser Zahn­ersatz ist kom­for­ta­bel, sicher und ästhe­tisch. Er besteht aus fest­sit­zen­dem (Kro­nen, Brü­cken oder Implan­ta­ten) UND her­aus­nehm­ba­rem Zahn­ersatz – sozu­sa­gen eine Kom­bi­na­tion aus fest­sit­zend und her­aus­nehm­bar. Ein gro­ßer Vor­teil: Es gibt beim Kom­bi­nier­ten Zahn­ersatz keine sicht­ba­ren Klam­mern – anders als bei der Klam­mer­pro­these

Kom­bi­nier­ter Zahn­ersatz bedeu­tet:

  • sehr hoher Tra­ge­kom­fort
  • große Sicher­heit
  • anspre­chende Ästhe­tik
Kom­bi­na­tion aus fest­sit­zen­dem und her­aus­nehm­ba­rem Zahn­ersatz, befes­tigt durch Dop­pel­kro­nen

Wei­tere Vor­teile: Durch die Kom­bi­na­tion wird die Kau­leis­tung opti­miert, ohne die ver­blei­ben­den Zähne durch zu star­ken Druck zu belas­ten. Auch die Rei­ni­gung des Zahn­ersat­zes ist leich­ter, da der Zahn­ersatz her­aus­ge­nom­men wer­den kann. All das trägt dazu bei, dass Sie mit Ihren natür­li­chen, gesun­den Zäh­nen noch lange zubei­ßen kön­nen. Zudem kön­nen wir Ihren Kom­bi­nier­ter Zahn­ersatz, je nach Kon­struk­tion, leicht erwei­tern.

Wer­den mit Hilfe von Kom­bi­nier­tem Zahn­ersatz auf bei­den Sei­ten des Kie­fers Zähne ersetzt, dann müs­sen in der Regel die linke und die rechte Teil­pro­the­sen­seite mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den, um die Sta­bi­li­tät zu erhö­hen. Dies errei­chen wir im Unter­kie­fer­be­reich durch einen gra­zi­len Metall­bü­gel (Sub­lin­gu­al­bü­gel), der unter­halb der Unter­kie­fer­schnei­de­zähne geführt wird. Im Ober­kie­fer­be­reich durch eine Basis­platte oder ein Metall­band (Trans­ver­sa­les Band), das über den Gau­men läuft. Mög­lich sind aber auch sehr kom­for­ta­ble gau­men­freie bzw. gau­men­freie Lösun­gen.

Gau­men­freie Gestal­tung durch fort­lau­fende Gerüst­füh­rung
Kom­bi­nier­ter Zahn­ersatz zum Ersatz der feh­len­den Zähne im Ober­kie­fer
Kom­bi­nier­ter Zahn­ersatz (Befes­ti­gung durch Dop­pel­kro­nen, hier Tele­skope) für beide Sei­ten des Unter­kie­fers: Ein Unter­zun­gen­bü­gel (Sub­lin­gu­al­bü­gel) ver­bin­det die rechte und linke Seite.

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Geschiebe-Ver­bin­dung

Geschiebe sind Ver­an­ke­run­gen, die an fest ein­ze­men­tier­ten Kro­nen oder Brü­cken sit­zen und deren pas­sen­des zwei­tes Teil am her­aus­nehm­ba­ren Zahn­ersatz befes­tigt ist. Diese von außen nicht sicht­ba­ren klei­nen Steck­ver­bin­dun­gen fixie­ren den her­aus­nehm­ba­ren Zahn­ersatz nach dem Nut- und Feder-Prin­zip. Zusam­men­ge­fügt erge­ben beide Befes­ti­gungs­teile eine Ein­heit. Sie bie­ten siche­ren Halt und kön­nen den­noch gelöst wer­den. Mit Geschiebe-Ver­bin­dun­gen erfül­len wir neben Ihren Ansprü­chen nach Sicher­heit, Lang­le­big­keit und Halt auch höchste ästhe­ti­sche Wün­sche, da der Über­gang vom fest­sit­zen­den zum her­aus­nehm­ba­ren Teil unsicht­bar ist.

Gau­men­freie Geschie­be­pro­these mit klei­nem Ver­bin­der (ver­bin­det den Zahn­ersatz für die rechte und linke Seite)
Geschie­be­pro­these ohne Bügel zur Ver­bin­dung des Zahn­ersat­zes der rech­ten und lin­ken Seite – durch fort­lau­fende Frä­sung
Geschie­be­kro­nen mit Huf­ei­sen­platte
Geschie­be­kro­nen mit Loch­platte oder ske­let­tier­ter Platte

Wir fer­ti­gen ver­schie­dene For­men von Geschiebe-Ver­bin­dun­gen, zum Bei­spiel:

T‑Geschiebe

Ein T‑Geschiebe besteht aus einer Matrize (Hohl­form, posi­ti­ver Teil), die an der Krone ein­ge­ar­bei­tet ist, und einer Patritze (Gegen­form, nega­ti­ver Teil), der mit dem her­aus­nehm­ba­ren Teil ver­bun­den ist. Der Halt ent­steht durch Haft­rei­bung (Frik­tion) der par­al­lel gestal­te­ten Flä­chen. Die Matrize kann inner­halb (intra­ko­ro­nal) oder außer­halb (extra­ko­ro­nal) der Krone ein­ge­ar­bei­tet wer­den.

Geschiebe mit ein­ge­fräs­tem Schub­ver­tei­lungs­arm – pri­mär, das heißt an dem fest­sit­zen­den Zahn­ersatz
Geschiebe mit Schub­ver­tei­lungs­arm – sekun­där, das heißt an dem her­aus­nehm­ba­ren Zahn­ersatz
Geschiebe kom­plett, mit Pro­these zusam­men­ge­setzt

Ril­len-Schul­ter-Geschiebe

Beim Ril­len-Schul­ter-Geschiebe wer­den par­al­lele Flä­chen und prä­zise ein­ge­fräste Ril­len in einer Krone oder einem Brü­cken­an­ker von einem halb­kro­nen­ähn­li­chen Sekun­där­an­ker umfasst. Die­ser Sekun­där­an­ker ist am her­aus­nehm­ba­ren Zahn­ersatz befes­tigt.

Rie­gel-Ver­bin­dung

Mit die­sen Ver­bin­dungs­ele­men­ten wird die Sicher­heit des Sit­zes erhöht. Sie ver­hin­dern, dass sich der Zahn­ersatz unge­wollt lösen kann, er ist sozu­sa­gen „ver­rie­gelt“. Aller­dings sind diese Ver­bin­dun­gen auch etwas schwie­ri­ger zu hand­ha­ben. Rie­gel-Ver­bin­dun­gen set­zen wir haupt­säch­lich bei ein­sei­ti­gen Mini­pro­the­sen und im Rah­men der Implantat-Tech­nik ein. Je nach Indi­ka­tion kom­men indi­vi­du­ell von uns für Sie her­ge­stellte sowie auch Kon­fek­ti­ons­rie­gel zum Ein­satz.

Deck­pro­these mit geöff­ne­tem Rie­gel

Anker-Ver­bin­dung (Druck­knöpfe)

Das Ver­bin­dungs­ele­ment besteht aus einem klei­nen „Anker“ mit run­der Aus­spa­rung. In diese schnappt der unsicht­bare „Druck­knopf“ ein.

Gau­men­an­sicht der Anker­ver­bin­dung
Anker-Ver­bin­dung

Steg-Kon­struk­tio­nen zur Befes­ti­gung des her­aus­nehm­ba­ren Zahn­ersat­zes

Stege (Dol­der­stege) sind (vor­ge­fer­tigte oder von uns indi­vi­du­ell erstellte) Metall­ver­bin­dun­gen zwi­schen zwei oder meh­re­ren über­kron­ten Pfei­ler­zäh­nen, Wur­zel­kap­pen oder Implan­ta­ten. Mit den Ste­gen ver­bin­den (ver­blo­cken) wir die Hal­te­zähne (oder die Implan­tate) und ver­tei­len die Kau­kraft auf alle Pfei­ler. Falls Sie par­odon­tal geschwächte eigene Zähne haben, kön­nen wir diese mit der Steg­kon­sturk­tion unter Umstän­den sogar noch als tra­gende Zähne nut­zen.

Deck­pro­these für gefräs­ten Steg von basal
Gefräs­ter Steg mit Rie­gel auf Implan­ta­ten

Bei her­aus­nehm­ba­ren Pro­the­sen arbei­ten wir eine halb­of­fene U‑förmige Hülse in die Unter­seite der Pro­these ein. Durch den prä­zi­sen Sitz ent­steht die für den siche­ren Halt not­wen­dige Klemm­wir­kung. Ihr Zahn­ersatz hält noch bes­ser, wenn die Pfei­ler­zähne mit Geschie­be­ver­bin­dun­gen oder Rie­geln ver­se­hen wer­den. Eine sol­che Kon­struk­tion ver­hin­dert ein „Kip­pen“ der Pro­these.

Dop­pel­kro­nen zur Befes­ti­gung des her­aus­nehm­ba­ren Zahn­ersat­zes

Sie wün­schen sich für Ihren Zahn­ersatz siche­ren Halt? Er soll leicht ein­setz­bar sein? Dazu nicht sicht­bar, von höchs­ter Ästhe­tik und mit gro­ßem Trage- und Kau­kom­fort? Dop­pel­kro­nen sind mehr als nur ein Ersatz für feh­lende Zähne. Die­ser Zahn­ersatz bie­tet Ihnen alles, was Sie sich von Ihrem Zahn­ersatz wün­schen. Sie erhal­ten damit eine pro­the­ti­sche Ver­sor­gung auf hohem zahn­tech­ni­schem Niveau.

Die Befes­ti­gung von Zahn­ersatz (hier von Brü­cken und Teil­pro­the­sen) durch „Dop­pel­kro­nen“ bedeu­tet: Die prä­pa­rier­ten Zahn­stümpfe neben der Zahn­lü­cke erhal­ten eine Metall­krone, die aus zwei Tei­len besteht. Die Pri­mär­krone (Innen­te­le­skop, Pri­mär­te­le­skop) wird auf den Zahn­stumpf zemen­tiert und ist fest­sit­zend. Dar­auf kann dann die zahn­far­ben ver­blen­dete Sekun­där­krone (Außen­te­le­skop, Sekun­där­te­le­skop) gesetzt wer­den, die den Zahn­ersatz fest trägt und hält. Wir arbei­ten die Sekun­där­krone so prä­zise, dass sie prak­tisch rei­bungs­los über die Pri­mär­krone glei­tet – und dabei fest und sicher hält. Sei­nen fes­ten Halt bekommt der Zahn­ersatz durch die par­al­le­len Flä­chen, mit der die fest­sit­zende Pri­mär­krone und die abnehm­bare Sekun­där­krone auf­ein­an­der pas­sen. Diese Ver­bin­dung ist spie­lend leicht zu hand­ha­ben, sehr lang­le­big und her­vor­ra­gend erwei­ter­bar. Sie kön­nen die Sekun­där­kro­nen mit dem Zahn­ersatz zur Rei­ni­gung leicht her­aus­neh­men. Nachts bleibt Ihr Zahn­ersatz im Mund.

Acht Dop­pel­kro­nen zur Befes­ti­gung des her­aus­nehm­ba­ren Zahn­ersat­zes für die rechte und linke Seite: Tele­s­kop­brü­cke mit freiem Gau­men. Zahn­ersatz her­aus­ge­nom­men
Die­selbe Tele­s­kop­brü­cke ein­ge­setzt – sicher gehal­ten durch die acht Dop­pel­kro­nen (Tele­skope). Der her­aus­nehm­bare Zahn­ersatz wird nicht als Fremd­kör­per emp­fun­den und bie­tet einen hohen Tra­ge­kom­fort.
Dop­pel­kro­nen auf­ge­steckt

Dop­pel­kro­nen wer­den aus kör­per­ver­träg­li­chen Gold­le­gie­run­gen gegos­sen. Der daran ange­brachte Zahn­ersatz wird von außen mit einem bio­ver­träg­li­chen zahn­far­be­nen Mate­rial ver­blen­det. Von außen ist kein Metall sicht­bar.

Dop­pel­kro­nen kom­men oft dann zum Ein­satz, wenn nur noch wenige eigene Anker­zähne vor­han­den sind oder eine gau­men­freie Unter­kie­fer­kon­struk­tion oder eine gau­men­freie Ober­kie­fer­kon­struk­tion gewünscht wird. Der Unter­schied zu her­kömm­li­chen her­aus­nehm­ba­ren Teil­pro­the­sen: Wenn diese über beide Sei­ten des Kie­fers lau­fen, haben sie zur Ver­bin­dung bei­der Zahn­ersatz­sei­ten und zur Sta­bi­li­sie­rung oft ein Gau­men­band (Trans­ver­sa­les Band) oder einen Unter­zun­gen­bü­gel (Sub­lin­gu­al­bü­gel) aus Metall. Beim Ein­satz von Dop­pel­kro­nen ist es in vie­len Fäl­len mög­lich, auf ein Gau­men­band bzw. einen Zun­gen­bü­gel zu ver­zich­ten. Die Vor­teile: ein deut­lich höhe­rer Tra­ge­kom­fort und ein bes­se­res Mund­ge­fühl.

Sechs Dop­pel­kro­nen (s. gold­far­bene Zähne) zur Befes­ti­gung des her­aus­nehm­ba­ren Zahn­ersat­zes für die rechte und linke Seite: Tele­s­ko­p­lö­sung mit freiem Gau­men
Dop­pel­kro­nen zur Befes­ti­gung des her­aus­nehm­ba­ren Zahn­ersat­zes für die rechte und linke Seite: Tele­s­ko­p­lö­sung mit freiem Gau­men trotz Diastema (Zahn­lü­cke)
Dop­pel­kro­nen zur Befes­ti­gung des her­aus­nehm­ba­ren Zahn­ersat­zes für die rechte und linke Seite: Tele­s­ko­p­lö­sung mit freiem Gau­men durch redu­zier­ten Modell­guss

Wir unter­schei­den bei Dop­pel­kro­nen zwi­schen Tele­s­kop­kro­nen und Konus­kro­nen.

Tele­s­kop­kro­nen

Tele­s­kop­kro­nen haben die Form eines Zylin­ders. Sie wer­den durch die gro­ßen par­al­le­len Flä­chen und eine so genannte Haft­rei­bung (Frik­tion) gehal­ten. Beim Ein­set­zen und Her­aus­neh­men sind Tele­s­kop­kro­nen stän­dig par­al­lel geführt. Dadurch ist ihr star­rer Halt gewähr­leis­tet.

Dop­pel­kro­nen zur Befes­ti­gung des her­aus­nehm­ba­ren Zahn­ersat­zes für die rechte und linke Seite: Tele­s­ko­p­lö­sung mit freiem Gau­men trotz Diastema (Zahn­lü­cke)
Gra­fi­sche Dar­stel­lung einer Tele­s­kop­krone
Dop­pel­krone in Tele­sko­paus­füh­rung, bestehend aus Pri­mär­krone und dar­über sit­zen­der Sekun­där­krone

Konus­kro­nen

Konus­kro­nen sehen auf den ers­ten Blick genau so aus wie Tele­s­kop­kro­nen. Die fest­sit­zende Pri­mär­krone ist jedoch konisch. Anders als bei der Tele­s­kop­krone ver­kei­len sich die bei­den Kro­nen­hül­sen, wenn sie voll­stän­dig inein­an­der gescho­ben sind. Dadurch bekommt der Zahn­ersatz sei­nen Halt.

Gra­fi­sche Dar­stel­lung einer Konus­krone

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Pro­the­sen (her­aus­nehm­ba­rer Zahn­ersatz)

Wenn Ihre ver­blie­be­nen natür­li­chen Zähne nicht mehr dafür geeig­net sind, als Trä­ger für eine fest­sit­zende Ver­sor­gung zu die­nen, dann kön­nen wir Ihnen ver­schie­dene andere Mög­lich­kei­ten für Ihren Zahn­ersatz anbie­ten. Es han­delt sich dabei um her­aus­nehm­bare Ele­mente, die einen Teil Ihrer Zahn­reihe (Teil­pro­these) oder – falls Sie keine natür­li­chen Zähne mehr haben – alle Zähne erset­zen. Wel­che Form des Zahn­ersat­zes für Sie am bes­ten ist, hängt von vie­len Fak­to­ren ab. Fra­gen Sie Ihren Zahn­arzt – er berät Sie gern!

Unter­kie­fer­pro­these mit indi­vi­du­el­ler Front­zahn­auf­stel­lung

Teil­pro­the­sen

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Teil­pro­the­sen kom­men zum Ein­satz, wenn Ihre Kie­fer bereits aus­ge­prägte Zahn­lü­cken auf­wei­sen:

  • Sie haben so viele Zähne ver­lo­ren, dass Sie nicht mehr mit fest­sit­zen­dem Zahn­ersatz (Brü­cken) ver­sorgt wer­den kön­nen. Oft sind bereits mehr als sechs wich­tige Zähne in einem Kie­fer ver­lo­ren­ge­gan­gen. Zusätz­lich lie­gen häu­fig schwer­wie­gende Schä­den vor, die das Befes­ti­gen einer Brü­cke ver­hin­dern: Zahn­wan­de­run­gen, Zahn­kip­pun­gen, Zahn-Eng­stand, aber auch Zahn­bett­er­kran­kun­gen, Kno­chen­ab­bau am Kie­fer sowie Schleim­haut­ver­än­de­run­gen. Kie­fer­ge­lenke und Mus­ku­la­tur kön­nen zusätz­lich in Mit­lei­den­schaft gezo­gen sein.
  • Oder aber Sie wün­schen kei­nen ästhe­tisch hoch­wer­ti­gen und lang­le­bi­gen Kom­bi­nier­ten Zahn­ersatz (eine Kom­bi­na­tion aus fest­sit­zen­dem und her­aus­nehm­ba­rem Zahn­ersatz) oder kein Implantat bzw. für Sie sind Kom­bi­nier­ter Zahn­ersatz oder Implan­tate auf Grund Ihrer Zahn­si­tua­tion nicht mög­lich.
  • In bestimm­ten Situa­tio­nen benö­ti­gen Sie zur Über­brü­ckung (zum Bei­spiel zur Wund­hei­lung) ein­fach einen Pro­vi­so­ri­schen Zahn­ersatz. Die her­aus­nehm­bare Lösung kommt Ihren Bedürf­nis­sen dabei ent­ge­gen.

Wir unter­schei­den Teil­pro­the­sen nach dem erfor­der­li­chen tech­ni­schen und mate­ri­el­len Auf­wand, nach Kau­kom­fort und Ästhe­tik.

Kunst­stoff-Klam­mer­pro­the­sen

Die Klam­mer­pro­these ist die ein­fachste Mög­lich­keit, feh­lende Zähne mit her­aus­nehm­ba­rem Zahn­ersatz zu erset­zen. Die Kunst­stoff-Klam­mer­pro­these besteht aus einer rosa Kunst­stoff­ba­sis mit künst­li­chen Zäh­nen sowie den Halte- und Stütz­ele­men­ten (den Klam­mern), wel­che die Klam­mer­pro­these an Ihren eige­nen Zäh­nen hal­ten. Bei den Klam­mern unter­schei­det man ein­ar­mige und zwei­ar­mige Klam­mern. Die Klam­mern sind aus Draht gebo­gen (vor­wie­gend bei Pro­vi­so­ri­schen Pro­the­sen). Zur Abfe­de­rung von Kau­kräf­ten wird die Klam­mer häu­fig noch mit einer Auf­lage ver­se­hen (so genannte drei­ar­mige Klam­mer). Beim Tra­gen des Zahn­ersat­zes sind die Klam­mern sicht­bar. Ihre eige­nen Zähne, an denen die Klam­mern grei­fen, blei­ben weit­ge­hend erhal­ten. Die Pro­these wird ledig­lich zum Rei­ni­gen aus dem Mund genom­men.

Klam­mer­pro­the­sen bie­ten durch die sicht­bare Hal­te­rung (Klam­mern) keine opti­male Ästhe­tik und weni­ger Kom­fort. Die Stütz­zähne, an denen die Klam­mer­pro­these durch die Klam­mer­arme befes­tigt wird, kön­nen mit der Zeit durch Abnut­zung beschä­digt wer­den. Durch den Kau­druck sinkt die Pro­these even­tu­ell leicht in die Schleim­haut ein. Bei län­ge­rem Tra­gen zer­stört sie auf diese Weise sys­te­ma­tisch das Zahn­bett der Rest­zähne. Sie för­dert damit auf lange Sicht wei­te­ren Zahn­ver­lust. Wird jedoch der Ver­lust der (weni­gen) ver­blie­be­nen rest­li­chen Zähne auch in rela­tiv kur­zer Zeit erwar­tet, dann wird in eini­gen Fäl­len auch eine Kunst­stoff-Klam­mer­pro­these ein­ge­setzt. Eine ein­fa­che Kunst­stoff­pro­these ist als end­gül­ti­ger, per­ma­nen­ter Zahn­ersatz des­halb nicht geeig­net.

Auch wenn Sie in bestimm­ten Situa­tio­nen einen Pro­vi­so­ri­schen Zahn­ersatz benö­ti­gen, kön­nen Klam­mer­pro­the­sen zum Ein­satz kom­men.

Kunst­stoff-Klam­mer­pro­these – hier als Pro­vi­so­ri­scher Zahn­ersatz zum Wund­ver­schluss nach umfang­rei­chen Zahn­ex­trak­tio­nen

Modell­guss-Klam­mer­pro­the­sen (Modell­guss­pro­these, Ein­stück­guss­pro­these)


Bei der Modell­guss-Klam­mer­pro­these gie­ßen wir die Ver­bin­dungs- und Basis­ele­mente, die Klam­mern und Auf­la­gen, wel­che die Pro­these an den benach­bar­ten eige­nen Zäh­nen hal­ten, aus einer mund­be­stän­di­gen edel­me­tall­freien Legie­rung (Farbe: sil­ber) in einem Stück. Auf die­ser Metall­platte wer­den die zu erset­zen­den Zähne befes­tigt. Das künst­li­che Zahn­fleisch und die Zähne bestehen aus Kunst­stof­fen. Das Zahn­fleisch um Ihre Rest­zähne soll dabei mög­lichst unbe­deckt blei­ben, um es nicht zu schä­di­gen. Wir spre­chen von einer „zahn­bett­freund­li­chen“ Pro­these, wenn die Basis­ge­stal­tung der gesam­ten Kon­struk­tion (auch hin­sicht­lich des mög­lichst frei blei­ben­den Zahn­fleisches der Rest­zähne) auf das unver­meid­li­che Mini­mum redu­ziert ist. Durch den Ein­satz von Guss­me­tall sind diese Pro­the­sen lang­le­bi­ger als Kunst­stoff-Klam­mer­pro­the­sen. Sie hal­ten auch star­ken Kau­kräf­ten stand. Die damit ver­bun­de­nen Ermü­dungs­brü­che oder Sprünge wer­den somit stark redu­ziert.

Modell­guss­pro­these für den Unter­kie­fer mit Sub­lin­gu­al­bü­gel, der die rechte und linke Pro­the­sen­seite ver­bin­det
Klam­mern zer­stö­ren im Laufe der Zeit die gesun­den, tra­gen­den Zähne. Des­halb emp­feh­len wir Kom­bi­nier­ten Zahn­ersatz, befes­tigt mit Dop­pel­kro­nen oder Geschie­be­ver­bin­dun­gen.

Wer­den auf bei­den Sei­ten des Kie­fers Zähne ersetzt, dann müs­sen in der Regel die linke und die rechte Teil­pro­the­sen­seite mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den, um die Sta­bi­li­tät zu erhö­hen. Dies errei­chen wir im Unter­kie­fer­be­reich durch einen gra­zi­len Metall­bü­gel (Sub­lin­gu­al­bü­gel), der unter­halb Ihrer Unter­kie­fer­schnei­de­zähne geführt wird. Im Ober­kie­fer­be­reich durch eine Basis­platte oder ein Metall­band (Trans­ver­sa­les Band), das über den Gau­men läuft. Sind in Ihrem Ober­kie­fer nur noch ein bis drei Zähne vor­han­den, dann kommt auch eine sehr dünne Gau­men­ab­de­ckung aus Metall mit unter­füt­ter­ba­rem Abschluss­rand zum Ein­satz. Die­ser Zahn­ersatz ist dann spä­ter zur Total­pro­these erweiterbar.Die Pro­these wird ledig­lich zum Rei­ni­gen aus dem Mund genom­men. Bei Modell­guss-Klam­mer­pro­the­sen sind die Befes­ti­gungs-Klam­mern von außen sicht­bar und wer­den beson­ders im Front­zahn­be­reich als ästhe­tisch stö­rend emp­fun­den. Die Hal­te­klam­mern schä­di­gen auf Dauer Ihre ver­blei­ben­den natür­li­chen Zähne durch Abrieb beim Her­aus­neh­men und Ein­set­zen. Sie för­dern zudem die Kari­es­ent­wick­lung an den Zäh­nen, die die Klam­mern hal­ten.

Die Pro­these wird ledig­lich zum Rei­ni­gen aus dem Mund genom­men. Bei Modell­guss-Klam­mer­pro­the­sen sind die Befes­ti­gungs-Klam­mern von außen sicht­bar und wer­den beson­ders im Front­zahn­be­reich als ästhe­tisch stö­rend emp­fun­den. Die Hal­te­klam­mern schä­di­gen auf Dauer Ihre ver­blei­ben­den natür­li­chen Zähne durch Abrieb beim Her­aus­neh­men und Ein­set­zen. Sie för­dern zudem die Kari­es­ent­wick­lung an den Zäh­nen, die die Klam­mern hal­ten.

Modell­guss­pro­these für den Ober­kie­fer mit Trans­ver­sa­lem Band, das die rechte und linke Pro­the­sen­seite ver­bin­det
Modell­guss­pro­these für den Unter­kie­fer mit Sub­lin­gu­al­bü­gel, der die rechte und linke Pro­the­sen­seite ver­bin­det
Der Klam­mer­zahn ist mit einer Schutz­krone ver­sorgt, so dass die Klam­mer den Zahn nicht schä­di­gen kann.

Total­pro­the­sen (Voll­pro­the­sen)

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Wenn Sie gar keine natür­li­chen Zähne mehr haben, benö­ti­gen Sie eine Total­pro­these (Voll­pro­these). Im Volks­mund wird die Total­pro­these oft­mals als „Gebiss“ bezeich­net, in der Zahn­me­di­zin und Zahn­technik bedeu­tet „Gebiss“ hin­ge­gen die Gesamt­heit Ihrer Zähne – auch der natür­li­chen – samt Kie­fer und Kie­fer­ge­lenk.

Zahn­lo­sig­keit bedeu­tet heute nicht mehr ein gesell­schaft­li­ches Han­di­cap. Mit Hilfe der moder­nen Zahn­me­di­zin und Zahn­technik kön­nen mit Total­pro­the­sen die Ästhe­tik und die Funk­tion des Gebis­ses so wie­der­her­ge­stellt wer­den, dass sich keine große Beein­träch­ti­gung des Lebens­ge­fühls ergibt.

Diese Pro­the­sen hal­ten im Kie­fer durch Saug­wir­kung und sta­ti­sche Kräfte. Die Ober­kie­fer-Pro­these saugt sich auf der Schleim­haut des Gau­mens fest. Für die Unter­kie­fer-Pro­these besteht diese Mög­lich­keit lei­der nicht, weil kein (breit­flä­chi­ger) Gau­men vor­han­den ist. Die Pro­these haf­tet im Unter­kie­fer durch Adhä­sion (Anhangs­kraft). Sie ist jedoch, was die Haf­tung betrifft, auf Grund der Unter­kie­fer-Form immer das Sor­gen­kind.

Eine Total­pro­these aus unse­rem Labor zeich­net sich durch eine gute Pass­form und Haf­tung aus. Sie sitzt prä­zise auf und wackelt nicht. Eine wich­tige Rolle bei der Haf­tung der Pro­these im Mund spie­len nicht zuletzt auch die Kie­fer­form sowie die Menge und die Kleb­rig­keit des Spei­chels. Bei den ent­spre­chen­den Vor­aus­set­zun­gen kön­nen Sie auf zusätz­li­che Haft­mit­tel ver­zich­ten. Da die Vor­aus­set­zun­gen aber bei jedem Pati­en­ten anders sind, wird Ihr Zahn­arzt Sie gern indi­vi­du­ell bera­ten.

Die Total­pro­these stellt im zahn­lo­sen Kie­fer die Funk­tio­nen des Kau­ens, Schlu­ckens und des Spre­chens wie­der her. Und das bei anspre­chen­der Ästhe­tik ganz nach Ihren per­sön­li­chen Wün­schen – soweit es die Sta­tik der Pro­these nicht beein­flusst. Haben Sie sich schon lange eine andere Zahn­stel­lung oder Zahn­farbe gewünscht? Oder möch­ten Sie lie­ber wie­der so aus­se­hen wie vor­her? Das kön­nen wir in Zusam­men­ar­beit mit Ihrem Zahn­arzt indi­vi­du­ell gestal­ten. Dafür ist es sehr hilf­reich, wenn Sie Bil­der von frü­her zur Bespre­chung über den neuen Zahn­ersatz mit­brin­gen.

Hin­sicht­lich der Her­stel­lung der Pro­these ste­hen uns viel­fäl­tige Mög­lich­kei­ten bezüg­lich der Form, des Tra­ge­kom­forts, der Sta­bi­li­tät und Lang­le­big­keit zur Ver­fü­gung. Her­stel­lungs­tech­nik und Wün­sche des Pati­en­ten müs­sen dabei auf­ein­an­der abge­stimmt wer­den. Bei der Her­stel­lung der Pro­these gibt es eini­ges zu beach­ten:

  • Zur Wie­der­her­stel­lung der mecha­ni­schen Funk­tio­nen ist es wich­tig, dass die künst­li­chen Zähne so auf­ge­stellt wer­den, dass die Pro­these beim Kauen, Schlu­cken und Spre­chen ruhig lie­gen bleibt und nicht kippt (Balance). Wir stim­men die Zahn­bö­gen dabei so ab, dass sie sich bei Kie­fer­be­we­gun­gen und beim Kauen gegen­sei­tig abstüt­zen und eine unbe­ab­sich­tigte Bewe­gung der Pro­these ver­hin­dern.
  • Durch die beson­dere Gestal­tung des Pro­the­sen­ran­des und die exakte Anpas­sung der Pro­the­sen­ba­sis an Ihre Schleim­haut opti­mie­ren wir den Saug­ef­fekt der Pro­these.
  • Mit einer guten Ästhe­tik, mit gut auf­ge­stell­ten Zäh­nen, kann Ihrem Gesicht Jugend­lich­keit und Fri­sche (wieder)gegeben wer­den. Die Lip­pen wer­den gestützt und erhal­ten wie­der ihre alte Fülle.

Stan­dard-Pro­these

Bei Stan­dard­pro­the­sen wird die Pro­the­sen­ba­sis aus glat­tem, gleich­mä­ßig rosa Kunst­stoff gefer­tigt. Die stan­dar­di­sier­ten, vor­ge­fer­tig­ten Ersatz­zähne bestehen eben­falls aus Kunst­stoff. Die Zähne ste­hen dabei recht gerade.

Stan­dard-Total­pro­the­sen mit vor­ge­fer­tig­ten Kunst­stoff­zäh­nen und durch­ge­hend glat­ter rosa Pro­the­sen­ba­sis

Kom­fort-Pro­these

Die Pro­the­sen­ba­sis gestal­ten wir indi­vi­du­ell. Sie besteht aus Kunst­stoff und gege­be­nen­falls Ver­stär­kun­gen (Stahl­güsse) zur Sta­bi­li­tät. Je nach Ihren per­sön­li­chen Anfor­de­run­gen ste­hen Ihnen viele Optio­nen zur Ver­fü­gung. Wir haben für Sie einen Über­blick mit allen kom­for­ta­blen Mög­lich­kei­ten einer Total­pro­these zusam­men­ge­stellt.

Unter­kie­fer­pro­these mit indi­vi­du­el­ler Front­zahn­auf­stel­lung

Gesichts­bo­gen­re­gis­trat

Unter Ver­wen­dung einer Appa­ra­tur wird ein so genann­tes Gesichts­bo­gen­re­gis­trat erstellt, mit des­sen Hilfe Ihre Kie­fer­be­we­gun­gen und die Bewe­gun­gen Ihrer Kie­fer­ge­lenke auf die Pro­these über­tra­gen wer­den.

Erstel­lung eines Gesichts­bo­gen­re­gis­trats

Pfeil­win­kel­re­gis­trat

Unter Ver­wen­dung eines Regis­tra­ten (Appa­ra­tur) wird ein Pfeil­win­kel­re­gis­trat erstellt. Es dient der Fest­stel­lung, wie Sie Ihre bei­den Kie­fer zusam­men­bei­ßen.

Pfeil­win­keln­re­gis­trat

Indi­vi­du­elle Zahn­auf­stel­lung

Die Natur lässt unsere Zähne nicht immer gerade ste­hen, es gibt natür­li­che Schief­stel­lun­gen. Bei Ihrer Kom­fort-Pro­these kön­nen wir die Zähne – je nach Wunsch – „wie von Natur aus“ leben­dig und mit leich­ten Unre­gel­mä­ßig­kei­ten auf­ge­stel­len: leicht ver­dreht, geneigt oder ver­schach­telt. Die Zähne kön­nen wir außer­dem indi­vi­du­ell aus Kunst­stoff schich­ten und farb­lich der Natur nach­emp­fin­den.

Sta­bi­li­tät durch Metall­ver­stär­kung (Modell­guss-Ver­stär­kung)

Um die Pro­the­sen­ba­sis im Ober- und/oder Unter­kie­fer zu sta­bi­li­sie­ren, kön­nen zusätz­lich zum Kunst­stoff wei­tere Mate­ria­lien ein­ge­setzt wer­den, zum Bei­spiel Stahl­ver­stär­kun­gen (her­ge­stellt im so genann­ten „Modell­guss-Ver­fah­ren“). Mit die­sen Ver­stär­kun­gen sind die Total­pro­the­sen erheb­lich lang­le­bi­ger. Ermü­dungs­brü­che oder Sprünge wer­den ver­mie­den.

Sta­bil und beson­ders dünn: eine Ober­kie­fer-Voll­platte aus Metall (her­ge­stellt im Modell­guss-Ver­fah­ren) bei einer Total­pro­these
Total­pro­these mit gegos­se­ner und mit Kunst­stoff umman­tel­ter Netz­ein­lage. Eine Alter­na­tive zur Ober­kie­fer-Voll­platte aus Metall, wenn mit häu­fi­gen Unter­füt­te­run­gen oder mit all­er­gi­schen Reak­tio­nen auf das Guss­me­tall zu rech­nen ist.

Indi­vi­du­elle Zahn­fleisch-Ein­fär­bung

Die Pro­the­sen­ba­sis besteht aus Kunst­stoff, der dem natür­li­chen Zahn­fleisch und der Gau­men­struk­tur nach­emp­fun­den ist. Auch die Farbe des Zahn­fleisches ist, wie in der Natur, bei der Kom­fort-Pro­these nicht durch­gän­gig ein­far­big rosa, son­dern sie vari­iert leben­dig in sich. Das künst­li­che Gewebe sieht aus wie echt. Gau­men­fal­ten, Wur­ze­lan­deu­tun­gen – all das machen wir mög­lich.

Indi­vi­du­ell gefärb­tes Zahn­fleisch (so genannte „rote Ästhe­tik“)

Indi­vi­du­elle Zahn­farbe

Wie in der Natur indi­vi­dua­li­sie­ren wir die künst­li­chen Zähne mit klei­nen Ris­sen, Fle­cken und farb­li­chen Schat­tie­run­gen. Die Pro­these wirkt leben­dig, wie vom Leben gekenn­zeich­net.

Kom­fort durch weich­blei­bende Basis­be­schich­tung – das Pols­ter bei über­emp­find­li­chen Pro­the­sen­la­gern

Wenn Sie sehr anfäl­lig für Druck­stel­len sind, unter­le­gen wir die harte Pro­the­sen­ba­sis mit einem weich­blei­ben­den Pols­ter. Wir emp­feh­len jedoch, es zunächst mit der har­ten Basis zu ver­su­chen und die Ursa­che für die Druck­stel­len zu besei­ti­gen. Falls das nicht gelingt, kön­nen wir die Pro­these immer noch – und jeder­zeit – weich­blei­bend unter­füt­tern. Der Nach­teil einer sol­chen Unter­füt­te­rung: Weich­blei­ben­des Pro­the­sen­ma­te­rial bil­det für Bak­te­rien eine gute Lebens­grund­lage. Des­halb muss die weich­blei­bende Basis­be­schich­tung häu­fi­ger erneu­ert wer­den.

Sie sehen, es las­sen sich viele Ihrer Wün­sche in den Tota­len Zahn­ersatz ein­glie­dern!

Wenn Sie höchst ästhe­ti­schen Zahn­ersatz möch­ten, wenn Ihre Zähne ganz sicher und fast so sta­bil wie Ihre natür­li­chen sit­zen sol­len, dann sind für Sie Implan­tate ein inter­es­san­tes Thema.

Pro­vi­so­ri­scher Zahn­ersatz

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Sie haben einen Zahn oder meh­rere Zähne ver­lo­ren? Die ent­stan­de­nen Lücken sol­len nun schnell geschlos­sen wer­den, damit der end­gül­tige Zahn­ersatz geplant, her­ge­stellt und ein­ge­glie­dert wer­den kann.

Manch­mal müs­sen auch erst Wun­den ver­hei­len, oder es sind Zahn­fleisch­be­hand­lun­gen not­wen­dig, bis der end­gül­tige Zahn­ersatz ange­fer­tigt und ein­ge­passt wer­den kann.

Wenn viele Zähne extra­hiert wer­den muss­ten, wird – bedingt durch die Hei­lung der Wun­den – der Kie­fer etwas schrump­fen. Des­halb wird auch zum Wund­ver­schluss als Über­gang ein Pro­vi­so­ri­scher Zahn­ersatz her­ge­stellt. Die end­gül­tige Zahn­ersatz-Ver­sor­gung, frei nach Ihrem gewähl­ten Kom­fort und Ihrem Ästhe­tik­emp­fin­den, erfolgt anschlie­ßend.

Pro­vi­so­ri­scher Zahn­ersatz kommt nur wäh­rend der Über­gangs­zeit zum Ein­satz. Er soll mög­lichst kos­ten­güns­tig sein. Seine Halt­bar­keit und Lang­le­big­keit sind daher auch auf diese Über­gangs­zeit hin ange­passt und ent­spre­chend ein­ge­schränkt.

Pro­vi­so­ri­sche Teil­pro­the­sen zum Wund­ver­schluss umfang­rei­cher Zahn­ex­trak­tio­nen

Als Pro­vi­so­ri­schen Zahn­ersatz bie­ten wir ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten:

Ein­fa­che Kunst­stoff-Klam­mer­pro­the­sen

Kunst­stoff-Klam­mer­pro­the­sen sind die ein­fachste Mög­lich­keit, feh­lende Zähne mit her­aus­nehm­ba­rem Zahn­ersatz zu erset­zen. Sie die­nen zur Schlie­ßung von Lücken für einen Zahn bis hin zum Ersatz sämt­li­cher Zähne. Die Kunst­stoff-Klam­mer­pro­these besteht aus einer rosa Kunst­stoff­ba­sis mit künst­li­chen Zäh­nen sowie den Halte- und Stütz­ele­men­ten (den Klam­mern), wel­che die Klam­mer­pro­these an den eige­nen Zäh­nen hal­ten. Die Pro­these wird ledig­lich zum Rei­ni­gen aus dem Mund genom­men.

Pro­vi­so­ri­sche Brü­cken

Pro­vi­so­ri­sche Brü­cken sind ein­fa­che Kunst­stoff­brü­cken aus zahn­far­be­nem Kunst­stoff. Um die pro­vi­so­ri­sche Brü­cke an den tra­gen­den Zäh­nen (Brü­cken­pfei­lern) neben der Lücke zu befes­ti­gen, müs­sen diese Zähne schon beschlif­fen wor­den sein. Dann kann die Pro­vi­so­ri­sche Brü­cke auf die tra­gen­den Zähne auf­ge­klebt wer­den. Sie sitzt fest im Mund und ist zum Rei­ni­gen nicht her­aus­nehm­bar.

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Implan­tate = Kom­fort­ver­sor­gung von der Wur­zel an

Ein Implantat ist eine künst­li­che und fest­sit­zende Zahn­wur­zel, also ein spä­ter unsicht­ba­res Halte- oder Stütz­ele­ment, das in Ihren Kie­fer­kno­chen ein­ge­bracht (implan­tiert) wird. Im Kie­fer wächst es mit dem Kno­chen zusam­men. Auf die­sem „Pfei­ler“ wird dann Ihr Zahn­ersatz befes­tigt – fest­sit­zend (Kro­nen, Brü­cken) und/oder her­aus­nehm­bar (Kom­bi­nier­ter Zahn­ersatz, Pro­the­sen).

Mit Implan­ta­ten kön­nen Sie wie­der:

  • Essen, was Sie wol­len! Denn Implan­tate sit­zen fest und sicher.
  • Lachen, wann und wie Sie wol­len! Ihr Zahn­ersatz sitzt zuver­läs­sig (nichts fällt her­aus) und sieht aus wie natür­li­che Zähne.
  • Leben, wie Sie wol­len! Zahn­im­plan­tate geben Ihnen Selbst­be­wusst­sein, Unge­zwun­gen­heit und Sicher­heit zurück.

Wenn Sie an Zahn­ersatz an Implan­ta­ten Inter­esse haben: Ihr Zahn­arzt berät Sie gern!

Ein Implantat wird in den Kie­fer ein­ge­pflanzt und sitzt dort fest wie eine natür­li­che Zahn­wur­zel. Hier wurde eine Ein­zel­krone auf das Implantat auf­ge­baut.
Die bei­den Kro­nen und die Brü­cke (rechts oben im Bild) wer­den auf die Implan­tate geschraubt.

Über 2.600 Jahre Implan­tate

Mit Implan­ta­ten wurde schon in vor­christ­li­cher Zeit erfolg­reich gear­bei­tet. In Hon­du­ras wurde zum Bei­spiel ein Unter­kie­fer gefun­den, in den ein Maya-Zahn­arzt bereits um 600 v. Chr. drei Front­zähne aus Muschel­kalk implan­tierte. Unter­su­chun­gen erga­ben, dass die­ser Zahn­ersatz fest ein­ge­heilt war. Im 16. Jahr­hun­dert ersetzte man ver­lo­ren­ge­gan­gene Zähne durch (gegen Ent­gelt) ent­nom­mene Zähne ande­rer (leben­der und ver­stor­be­ner) Per­so­nen (Stich­wort: Zahn­ver­pflan­zung). Diese Methode wurde beson­ders im 18. Jahr­hun­dert in den geho­be­nen Krei­sen Eng­lands ange­wen­det. Im Ver­lauf des 19. Jahr­hun­derts wurde mit Zäh­nen aus Ersatz­ma­te­ria­lien wie Kau­tschuk, Gold, Por­zel­lan und Elfen­bein expe­ri­men­tiert. Um 1939 begann die Geschichte der moder­nen zahn­ärzt­li­chen Implan­to­lo­gie – mit Dr. AE Strock. Er ent­wi­ckelte ein ver­än­der­tes Design der Implan­tat­kör­per in Form eines Gewin­des nach Art einer Holz­schraube. Das Mate­rial: Chrom-Kobalt-Molyb­dän.

Über Implan­tate

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Ein Implantat – was ist das?

Wenn ein Zahn oder wenn Zähne ver­lo­ren gehen oder aber von Natur aus nicht ange­legt sind, dann muss für Ersatz gesorgt wer­den. Ein nicht vor­han­de­ner Zahn fehlt nicht nur optisch. Er hin­ter­lässt eine phy­si­sche Lücke, die Ver­än­de­run­gen im Kie­fer nach sich zieht.

Je nach indi­vi­du­el­len Vor­aus­set­zun­gen des Pati­en­ten kom­men zum Schlie­ßen der Zahn­lü­cke ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten in Frage:

  • Teil­pro­the­sen (Klam­mer­pro­the­sen = her­aus­nehm­bare Lösung)
  • Brü­cken (fest­sit­zende Lösung)
  • Kom­bi­nier­ter Zahn­ersatz (Lösung aus fest­sit­zen­dem und her­aus­nehm­ba­rem Zahn­ersatz)
  • Oder die Zahn­lü­cken wer­den – ästhe­tisch, kom­for­ta­bel und sicher – mit einem Zahn­ersatz auf Implan­ta­ten geschlos­sen.

Ein Implantat ist eine künst­li­che und fest­sit­zende Zahn­wur­zel, also ein spä­ter unsicht­ba­res Halte- oder Stütz­ele­ment, das in den Kie­fer­kno­chen ein­ge­bracht (implan­tiert) wird. Im Kie­fer wächst es mit dem Kno­chen zusam­men. Auf die­sen „Pfei­ler“ wird dann der fest­sit­zende und/oder her­aus­nehm­bare Zahn­ersatz (Kro­nen, Brü­cken, Pro­the­sen) gesetzt.

Ob im Ein­zel­fall ein Implantat für Sie die opti­male Lösung ist, muss immer erst geprüft wer­den.

Vor­teile von Implan­ta­ten

Gegen­über ande­ren Mög­lich­kei­ten zur Lücken­schlie­ßung sind die not­wen­di­gen Ein­griffe bei der Ver­sor­gung mit Implan­ta­ten auf die wirk­lich betrof­fe­nen Zähne beschränkt. Nach­bar­zähne blei­ben unan­ge­tas­tet.

Ihr Kie­fer­kno­chen bil­det sich nach dem Set­zen eines Implan­tats nicht zurück, son­dern er bleibt sta­bil.

Implan­tier­ter Zahn­ersatz kann wie natür­li­che Zähne belas­tet wer­den. Er hält sicher und bie­tet höchs­ten Kau­kom­fort.

Implan­tier­ter Zahn­ersatz ist sehr lang­le­big und bio­kom­pa­ti­bel (kör­per­ver­träg­lich).

Für die Ver­sor­gung mit Implan­ta­ten gibt es keine Alters­grenze, da Implan­tate risi­ko­los ein­setz­bar sind.

Sind nur noch wenige eigene Zähne im Kie­fer erhal­ten, dann kann mit Hilfe von Implan­ta­ten oft noch eine fest­sit­zende Zahn­ersatz­ver­sor­gung ermög­licht wer­den.

Und: Implantat-Zahn­ersatz sieht aus wie natür­li­che Zähne. Er kann von Aus­se­hen, Form und Licht­durch­läs­sig­keit dem natür­li­chen Zahn nach­emp­fun­den wer­den. Da der Zahn­ersatz direkt
auf neue künst­li­che Zahn­wur­zeln gesetzt wird, gibt es auch bei tota­lem Zahn­ver­lust Lösun­gen – damit die Ästhe­tik natür­lich und schön ist und Ihre Zähne sicher und fest sit­zen.

Mit Implan­ta­ten kön­nen Sie wie­der:

  • Essen, was Sie wol­len! Denn Implan­tate sit­zen fest und sicher.
  • Lachen, wann und wie Sie wol­len! Ihr Zahn­ersatz sitzt zuver­läs­sig.
  • Leben, wie Sie wol­len! Zahn­im­plan­tate geben Ihnen Selbst­be­wusst­sein, Unge­zwun­gen­heit und Sicher­heit zurück.
Modell mit vier Implan­ta­ten

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen braucht ein Implantat?

Im Prin­zip kön­nen bei jedem Pati­en­ten Implan­tate gesetzt wer­den. (Abge­se­hen von einem noch nicht abge­schlos­se­nen Kno­chen­wachs­tum bei Kin­dern.)

Eine erfolg­rei­che Zahn­im­plan­ta­tion setzt ein Min­dest­vo­lu­men an Kno­chen­sub­stanz (Quan­ti­tät) im Kie­fer vor­aus. Auch die Kno­chen­struk­tur (Qua­li­tät) muss aus­rei­chend gut sein. Man­gelnde ana­to­mi­sche Vor­aus­set­zun­gen kön­nen den Ein­satz von Implan­ta­ten begren­zen. Aber auch in die­sen Grenz­fäl­len kön­nen mit moder­nen Ver­fah­ren meist die Vor­aus­set­zun­gen für eine Implan­ta­tion geschaf­fen wer­den. Dafür wird das Implan­tat­la­ger im Kie­fer­kno­chen vor dem Ein­griff beson­ders vor­be­rei­tet, zum Bei­spiel durch den Auf­bau eines aus­rei­chen­den Kno­chen­fun­da­ments mit natür­li­chen Kno­chen-Ersatz­ma­te­ria­lien oder Mem­bra­nen. Grund­sätz­lich ist die Kno­chen­qua­li­tät des Unter­kie­fers für eine Implan­ta­tion güns­ti­ger als die des Ober­kie­fers. Das hängt vor allem damit zusam­men, dass der Ober­kie­fer­kno­chen etwas weit­ma­schi­ger struk­tu­riert ist und eine dün­nere Schale auf­weist als der Unter­kie­fer.

Set­zen eines Implan­tats: 1. Stufe
Set­zen eines Implan­tats: 2. Stufe
Set­zen eines Implan­tats: 3. Stufe
Set­zen eines Implan­tats: 4. Stufe

Wich­tig ist auch ein für den Ein­satz der Implan­tate güns­ti­ger Ver­lauf des Haupt­ner­ven­strangs.

Set­zen eines Implan­tats: 5. Stufe
Set­zen eines Implan­tats: 6. Stufe
Set­zen eines Implan­tats: 7. Stufe
Set­zen eines Implan­tats: der fer­tige Zahn­ersatz

Ein­ge­schränkt sind die Mög­lich­kei­ten des Implan­tie­rens bei Vor­lie­gen von schwe­ren Grund­er­kran­kun­gen (nicht ein­ge­stellte Zucker­krank­heit, Leuk­ämie, schwere Stö­run­gen des Immun­sys­tems, Grund­er­kran­kun­gen der Kno­chen usw.) sowie bei Dro­gen- und Alko­hol­ab­hän­gig­keit. Bei star­ken Rau­chern gibt es eben­falls Pro­bleme. Aber auch bei man­geln­der Mund­hy­giene, bei einem schlech­ten Zustand des Zahn­fleisches oder ande­ren indi­vi­du­el­len Gege­ben­hei­ten kön­nen Ein­schrän­kun­gen beim Set­zen von Implan­ta­ten mög­lich sein.

Der Auf­bau eines Implan­tats

Implan­tate sind künst­li­che Zahn­wur­zeln, mit deren Hilfe fest­sit­zen­der oder her­aus­nehm­ba­rer Zahn­ersatz befes­tigt wird. Sie wer­den ope­ra­tiv im Kie­fer­kno­chen ein­ge­bracht. Implan­tate haben eine Länge von 6–16 mm und einen Durch­mes­ser von 3,3–6 mm. Damit ent­spre­chen sie in etwa der Größe einer natür­li­chen Zahn­wur­zel. Das Implantat selbst, das spä­ter unsicht­bar im Kie­fer­kno­chen liegt und dort sicher ein­ge­wach­sen ist, trägt einen ein­ge­schraub­ten Pfei­ler (Implan­tat­pfos­ten) mit einem Implan­tat­kopf. Die­ser Pfei­ler dient zur Befes­ti­gung des sicht­ba­ren künst­li­chen Zahn­auf­baus am Implantat. Der Zahn­ersatz wird auf dem Implan­tat­kopf ver­schraubt oder ver­klebt (zemen­tiert).

Mate­ria­lien für Implan­tate

Implan­tate kön­nen aus ver­schie­de­nen Mate­ria­lien bestehen: Titan, Zir­kon­oxid, Kera­mik, Bio­glas sowie wei­te­ren Mate­ria­lien – oder einer Kom­bi­na­tion von meh­re­ren Werk­stof­fen. Auf­grund sei­ner hohen Kör­per­ver­träg­lich­keit (bio­kom­pa­ti­bel, das heißt gewe­be­freund­lich) wird vor allem Titan ver­wen­det. Implan­tate aus 100% rei­nem Titan ver­wach­sen innig mit dem Kie­fer­kno­chen.

Implantat-For­men sind zum Bei­spiel:

Zen­tral­im­plan­tate

Schrau­ben: Schrau­ben­för­mige Implan­tate, die in den Kie­fer­kno­chen „geschraubt“ wer­den. Sie bie­ten durch das Gewinde eine große Ober­flä­che und ver­tei­len den Kau­druck an den Kie­fer­kno­chen.

Zylin­der: Zylin­der­för­mige Implan­tate, die in den Kie­fer­kno­chen ein­ge­presst wer­den. Mit die­ser Implan­tat­form wird die Beweg­lich­keit natür­li­cher Zähne imi­tiert.

Satel­li­ten­im­plan­tate

Bei die­sem Ver­fah­ren wer­den über kleine Mikro­plat­ten unter­halb des Zahn­fleisches spe­zi­elle Auf­bau­teile zusätz­lich auf das Zen­tral­im­plan­tat auf­ge­setzt und mit Hal­te­schrau­ben (eben den Satel­li­ten­im­plan­ta­ten) im Kno­chen ver­an­kert. Dadurch ver­la­gert sich der Belas­tungs­druck von dem eigent­li­chen Implantat weg zu den „Satel­li­ten“.

Implantat-Sys­teme

Auch wenn es heute welt­weit mehr als 200 ver­schie­dene Implan­tat­sys­teme gibt, las­sen sich alle in zwei große Sys­tem­grup­pen ein­tei­len:

Ein­pha­sige Sys­teme (Sofort­im­plan­tat)

Dabei wer­den in einem Zug Implantat und pro­the­ti­scher Auf­bau ein­ge­setzt. Die Ein­hei­lung fin­det also bereits unter der End­kon­struk­tion statt. Das Risiko bei der Ein­hei­lung ist groß.

Zwei­pha­sige Sys­teme (Spät­im­plan­tat)

Hier liegt zwi­schen dem Ein­set­zen des Implan­tats und dem Auf­set­zen der end­gül­ti­gen pro­the­ti­schen Ver­sor­gung eine Ein­heil­zeit von bis zu sechs Mona­ten. (Im Unter­kie­fer cirka 100 Tage; im Ober­kie­fer cirka 200 Tage). In die­ser Zeit wird die Lücke in der Regel mit einem Pro­vi­so­rium (zum Bei­spiel mit einer Klam­mer­pro­these) über­brückt. So wer­den Belas­tun­gen von der Ope­ra­ti­ons­stelle fern­ge­hal­ten. Der Vor­teil bei zwei­pha­si­gen Sys­te­men: Die Risi­ken bei der Ein­hei­lung sind gering.

So wird ein Implantat gesetzt

Meh­rere Stu­fen füh­ren zu einem Implantat:

  1. Unter ört­li­cher Betäu­bung (in bestimm­ten Fäl­len auch unter Voll­nar­kose) öff­net der Zahn­arzt das Zahn­fleisch und die Kno­chen­haut an der Stelle des Kie­fers, in die das Implantat ein­ge­fügt wer­den soll. (Es ist auch mög­lich, gleich nach der Extrak­tion eines Zah­nes in den alten Wur­zel­ka­nal ein Implantat zu set­zen. Dies hat den Vor­teil, dass der Kie­fer­kno­chen an der Stelle, wo die Zahn­wur­zel ent­fernt wurde, erst gar nicht schrump­fen (atro­phie­ren) kann, da gleich eine neue, die künst­li­che Zahn­wur­zel, das Implantat, ein­ge­setzt wird.)
  2. Mit spe­zi­el­len Bohr- und Fräs­ge­rä­ten wird dann in auf­stei­gen­der Bohr­größe das Kno­chen­la­ger für das Implantat geschaf­fen. Um den Halt im Kno­chen zu ver­bes­sern, wer­den die Implan­tat­ober­flä­chen ange­raut und die Kno­chen­sub­stanz mine­ra­li­siert, das heißt durch eine Mine­ra­li­en­schicht zum Wachs­tum sti­mu­liert, um das Implantat spä­ter fest zu umschlie­ßen.
  3. In die­ses vor­be­rei­tete Kno­chen­la­ger wird die künst­li­che Zahn­wur­zel ein­ge­setzt.
  4. Nach Ein­brin­gen des Implan­tats wird bei zwei­pha­si­gen Implan­tat­sys­te­men die Wunde wie­der mit der Kno­chen- und Mund­schleim­haut abge­deckt, die dann ver­näht wird. In der nun fol­gen­den Ein­heil­zeit (für den Unter­kie­fer ca. 100 Tage; für den Ober­kie­fer ca. 200 Tage) wächst das Implantat in den Kie­fer­kno­chen ein bzw. fest mit die­sem zusam­men. Es darf in die­ser Zeit nicht belas­tet wer­den. Nach der Ope­ra­tion und bis zum Ein­set­zen des end­gül­ti­gen Zahn­ersat­zes erhält man einen pro­vi­so­ri­schen Zahn­ersatz. Die­ser schützt den Bereich außer­dem vor Kau­druck. Als Pati­ent sind Sie also zu kei­nem Zeit­punkt zahn­los!
  5. Nach der Ein­heil­zeit wird das Implantat durch einen Schnitt durch das dar­über lie­gende Gewebe wie­der frei­ge­legt. Ein Zahn­fleisch­for­mer wird ein­ge­setzt.
  6. Nach der Heil­phase des Zahn­fleisches (cirka drei Wochen) beginnt die Her­stel­lung des end­gül­ti­gen Zahn­ersat­zes.
  7. In ein vor­ge­se­he­nes Gewinde wird der Implan­tat­pfos­ten geschraubt, der dann den Zahn­ersatz trägt.
  8. Der end­gül­tige Zahn­ersatz wird auf dem Implan­tat­pfos­ten befes­tigt.

Was kann auf Implan­tate gesetzt wer­den?

Auf den Implan­ta­ten wird der fest­sit­zende oder her­aus­nehm­bare Zahn­ersatz befes­tigt. Er sitzt auf Pfei­lern (Implan­tat­köp­fen), die im Implantat ver­an­kert sind. Die Implan­tat­köpfe sind aus Sta­bi­li­täts­grün­den meis­tens aus Titan. Für beson­ders ästhe­ti­sche Lösun­gen (zum Bei­spiel bei Front­zäh­nen) kom­men auch Zir­kon­oxid­auf­bau­ten (eine moderne High­tech-Kera­mik) zum Ein­satz. Damit kann das Licht bis in die künst­li­chen Zahn­wur­zeln strah­len, um das Zahn­fleisch hell und gesund erschei­nen zu las­sen.

Kera­mik­auf­bau auf Implantat

Fest­sit­zen­der Zahn­ersatz auf Implan­ta­ten

Direkt zu den Inhal­ten sprin­gen:

Der Zahn­ersatz kauf auf ver­schie­dene Arten auf den Implan­tat­kopf (Pfei­ler) befes­tigt wer­den:

Ver­schrau­bung: Befes­ti­gung des Zahn­ersat­zes mit einer klei­nen Schraube.

Kle­bung (Zemen­tie­rung): Der Zahn­ersatz wird auf den Implan­tat­kopf zemen­tiert. Für Voll­ke­ra­mik kommt nur die Ver­kle­bung zum Ein­satz.

Implan­tat­kro­nen, occlu­sal ver­schraubt
Implan­tat­kro­nen, occlu­sal ver­schraubt
Mit dem Implantat ver­klebte Krone

Kro­nen auf Implan­ta­ten – für einen Zahn oder meh­rere ein­zelne Zähne

Je nach Anspruch kön­nen wir ver­schie­dene Kro­nen für Ihre Implan­tate fer­ti­gen:

Voll­guss-Kro­nen

Selbst­ver­ständ­lich ist es auch mög­lich, Metall­kro­nen auf Implan­ta­ten zu befes­ti­gen. Eine Voll­guss-Krone wird, wie der Name schon sagt, voll­stän­dig aus Metall gegos­sen. Das Mate­rial: häu­fig eine Gold­le­gie­rung, aber auch Nicht­edel­me­talle (sog. NEM). Das Metall wird nicht ver­blen­det – es bleibt sicht­bar. Durch den Volu­men­aus­gleich von Implantat zur Krone wür­den die Metall­kos­ten jedoch höher als die Kos­ten für eine Kera­mik­ver­blen­dung sein. Von der man­geln­den Ästhe­tik ganz abge­se­hen.

Kera­mik­ver­blend­kro­nen

Über ein in der Krone lie­gen­des Metall­ge­rüst (Metall­auf­bau) arbei­ten wir eine mit dem Metall­ge­rüst fest ver­bun­dene Kera­mik­schicht. Damit ahmen wir das Far­ben­spiel des natür­li­chen Zahns täu­schend echt nach. Kera­mik sieht der natür­li­chen Zahn­sub­stanz zum Ver­wech­seln ähn­lich.

Voll­guss-Krone
Hori­zon­tal mit dem Implantat ver­schraubte Krone

Voll­ke­ra­mik­kro­nen

Voll­ke­ra­mik­kro­nen bestehen voll­stän­dig aus Kera­mik. Sie haben einen Auf­bau (Kern) aus Zir­kon­oxid (eine moderne High­tech-Kera­mik), sind also ganz und gar metall­frei und damit immer all­er­gie­neu­tral und bio­kom­pa­ti­bel. Durch ihre hohe Licht­durch­läs­sig­keit („Trans­lu­zenz“) strahlt das Licht wie beim natür­li­chen Zahn bis in die Wur­zel. Mit Voll­ke­ra­mik­kro­nen erfül­len wir höchste Wün­sche an die Ästhe­tik.

Kera­mik­auf­bau auf Implantat
Voll­ke­ra­mik­krone auf Implantat: Von einem natür­li­chen Zahn prak­tisch nicht zu unter­schei­den

Brü­cken auf Implan­ta­ten

Auf Implan­ta­ten kön­nen auch fest­sit­zende Brü­cken befes­tigt wer­den.

Zwei Implan­tate als Brü­cken­pfei­ler

Die Implan­tate die­nen dabei als Brü­cken­pfei­ler, die den Zahn­ersatz tra­gen. Fehlt Ihnen zum Bei­spiel im hin­te­ren Kie­fer­be­reich ein Zahn zur hin­te­ren Begren­zung einer Lücke, dann kann ein Implantat die Auf­gabe eines Pfei­ler­zah­nes erfül­len. Durch diese Lösung erspa­ren Sie sich eine her­aus­nehm­bare Teil­pro­these.

14-glied­rige Brü­cke ver­klebt
Ver­schraubte Brü­cke auf Implan­ta­ten

Ein Implantat und ein eige­ner Zahn als Brü­cken­pfei­ler (sog. Ver­bund­brü­cken oder Hybrid­brü­cken)

Bei so genann­ten Ver­bund­brü­cken wird die Brü­cke sowohl durch Implan­tate als auch durch Rest­zähne als Brü­cken­pfei­ler getra­gen. Die Ein­be­zie­hung der natür­li­chen Rest­zähne hat zwei Vor­teile: Ers­tens müs­sen ins­ge­samt weni­ger Implan­tate gesetzt wer­den. Zwei­tens bleibt mit der Ver­bin­dung der Brü­cke zu den natür­li­chen Zäh­nen über deren spe­zi­elle Mess­füh­ler auch ein gewis­ses Tast­emp­fin­den erhal­ten, über das Implan­tate nicht ver­fü­gen.

Die Her­stel­lung von Ver­bund­brü­cken stellt eine sehr anspruchs­volle zahn­tech­ni­sche Her­aus­for­de­rung dar, die wir her­vor­ra­gend beherr­schen. Die Ver­bin­dung zwi­schen den beschlif­fe­nen Zäh­nen (Brü­cken­pfei­ler), den Brü­cken­glie­dern und den Implan­tat­kro­nen stel­len wir über hoch­prä­zise Ver­bin­dungs­ele­mente (soge­nannte Geschiebe) her. Da natür­li­che Zähne im Kie­fer eine gewisse Eigen­be­weg­lich­keit haben, Implan­tate aber unbe­weg­lich sind, darf die­ser Ver­bund nicht starr sein. Des­halb sehen wir bei den indi­vi­du­el­len Geschie­ben bei Ver­bund­brü­cken einen klei­nen Frei­heits­grad vor. Bei Ver­bund­brü­cken, die ver­klebt wer­den, kön­nen wir auf das Geschiebe ver­zich­ten.

Beschlif­fe­ner Zahn (1), Implantat (2): ein typi­scher Fall für eine Ver­bund­brü­cke
Metall­ke­ra­mik­brü­cke: ein sta­bi­ler Metall­kern mit ästhe­ti­scher Kera­mik­be­schich­tung
Rechts: Ver­klebte Front­zahn­brü­cke, ver­schraubte Sei­ten­zahn­brü­cke

Ver­schie­dene Arten von Brü­cken kom­men auf Implan­ta­ten in Frage. Brü­cken kön­nen je nach Indi­ka­tion ver­klebt oder ver­schraubt sein. Wir fer­ti­gen Implan­tat­brü­cken von drei Glie­dern (zwei Implan­tate, ein Brü­cken­glied) bis zu 14 Glie­dern (bei tota­lem Zahn­ver­lust). Brü­cken­ar­ten sind zum Bei­spiel:

Voll­guss­brü­cken

Selbst­ver­ständ­lich ist es auch mög­lich, Metall­brü­cken auf Implan­ta­ten zu befes­ti­gen. Eine Voll­guss­brü­cke wird voll­stän­dig aus Metall gegos­sen. Das Mate­rial: häu­fig eine Gelb­gold­le­gie­rung, manch­mal auch unedle Metalle (so genannte Nicht­edel­me­talle, kurz: NEM; Farbe: grau). Das Metall wird nicht ver­blen­det und bleibt damit sicht­bar. Durch den Volu­men­aus­gleich von Implantat zur Brü­cke wür­den die Metall­kos­ten jedoch höher als die Kos­ten für eine Kera­mik­ver­blen­dung sein. Von der mageln­den Ästhe­tik ganz abge­se­hen.

Kera­mik­ver­blend­brü­cken

Bei Implan­tat­ver­sor­gun­gen set­zen wir meis­tens Kera­mik­ver­blend­brü­cken ein. Sie erfül­len hohe Ansprü­che an Ästhe­tik und Bio­kom­pa­ti­bi­li­tät. Kera­mik sieht der natür­li­chen Zahn­sub­stanz zum Ver­wech­seln ähn­lich. Und außer­dem bleibt die Farbe der Brü­cke auch mit den Jah­ren unver­än­dert schön. Bei Kera­mik­ver­blend­brü­cken über­zie­hen wir das innen­lie­gende Metall­ge­rüst (zumeist aus Weiß­gold) mit einer fest ver­bun­de­nen Kera­mik­schicht. Der Metall­kern gibt der Brü­cke eine beson­ders gute Sta­bi­li­tät. Mit der Kera­mik­ver­blen­dung ahmen wir das Far­ben­spiel des natür­li­chen Zahns täu­schend echt nach.

Voll­ke­ra­mik­brü­cken

Brü­cken erstel­len wir auch aus einem Zir­kon­oxid­ge­rüst und einer dar­auf auf­ge­brach­ten Kera­mik­ver­blen­dung. Es wird dabei kein Metall mehr benö­tigt. Zir­kon­oxid ist eine High­tech-Kera­mik, ein Mate­rial aus der Natur. Diese moderne Kera­mik bie­tet Ihnen viele Vor­teile: Zir­kon­oxid ist außer­or­dent­lich bie­ge­fest und bio­kom­pa­ti­bel, d. h. der Kör­per reagiert dar­auf nicht all­er­gisch. Durch die hohe Licht­durch­läs­sig­keit („Trans­lu­zenz“) kann die Farb­ge­bung des natür­li­chen Zahn­schmel­zes auf voll­kom­mene Weise nach­emp­fun­den wer­den. Mit Voll­ke­ra­mik­brü­cken erfül­len wir aller­höchste Wün­sche an die Ästhe­tik und an die Bio­ver­träg­lich­keit.

Zir­kon­oxid­ge­rüst, her­ge­stellt mit einem CAD/­CAM-Sys­tem
Fer­tige Voll­ke­ra­mik­brü­cke auf Zir­kon­oxid­ge­rüst

Her­aus­nehm­ba­rer Zahn­ersatz auf Implan­ta­ten – vor­wie­gend bei tota­lem Zahn­ver­lust

Direkt zu den Inhal­ten sprin­gen:

Implan­tate bie­ten auch bei völ­li­gem Zahn­ver­lust opti­male Alter­na­ti­ven zur her­kömm­li­chen her­aus­nehm­ba­ren Total­pro­these. Bei zahn­lo­sem Kie­fer ist eine implan­tat­ge­tra­gene Zahn­ersatz­ver­sor­gung eine sichere und ästhe­ti­sche Mög­lich­keit,

  • wenn Sie mit einer her­aus­nehm­ba­ren Pro­these ein­fach vom Gefühl her nicht zurecht­kom­men. Sie ist wie ein Fremd­kör­per, und Sie möch­ten wie­der fest­sit­zende Zähne haben: ästhe­tisch, sicher und vom Gefühl her wie die eige­nen Zähne.
  • wenn Sie mit Ihrer bis­he­ri­gen Total­pro­these stän­dig Pro­bleme im Mund­raum hat­ten. Her­aus­nehm­bare Total­pro­the­sen brin­gen oft Beschwer­den mit sich. Sie lie­gen nur auf der Schleim­haut auf und haben kei­nen fes­ten Halt. Die Pro­these ist auf­grund der Kie­fer­ver­än­de­run­gen oft nicht mehr pas­send. Ent­zün­dun­gen und Druck­stel­len im Mund sind die Folge. Ent­zün­dun­gen durch Druck­stel­len kom­men bei Implan­ta­ten zum Bei­spiel nicht vor.
  • wenn Sie wie­der sicher kauen, schlu­cken, spre­chen und lachen wol­len. Viele Pati­en­ten berich­ten, dass sie unter der Insta­bi­li­tät ihrer Pro­these lei­den. In kli­ni­schen Stu­dien wurde gezeigt, dass Unter­kie­fer­pro­the­sen, die allein durch zwei Implan­tate sta­bi­li­siert wer­den (und wei­ter­hin her­aus­nehm­bar blei­ben), kon­ven­tio­nel­len neuen Pro­the­sen über­le­gen sind. Pati­en­ten mit die­sen implan­tat­ge­si­cher­ten Pro­the­sen ver­bes­ser­ten außer­dem ihre Ernäh­rung, da sie alle Nah­rungs­mit­tel ohne Pro­bleme ver­zeh­ren konn­ten. Damit wurde gleich­zei­tig eine all­ge­meine Ver­bes­se­rung der Gesund­heit erreicht.
  • wenn Sie wie­der rich­tig schme­cken und kein Fremd­kör­per­ge­fühl mehr im Gau­men­be­reich möch­ten. Wäh­rend her­aus­nehm­bare Total­pro­the­sen aus Sta­bi­li­täts- und Saug­kraft­grün­den den Gau­men mit einer Platte abde­cken müs­sen, ist dies bei einer implan­tat­ge­tra­ge­nen Pro­these nicht mehr nötig. Gerade diese Gau­men­ab­de­ckung bei her­kömm­li­chen Pro­the­sen stört viele Pati­en­ten. Das Schme­cken der Spei­sen wird durch eine Gau­men­platte beein­träch­tigt. Viele Pati­en­ten berich­ten auch, dass sie ein dau­er­haf­tes Fremd­kör­per­ge­fühl in der Mund­höhle ver­spü­ren. Mit Hilfe von Implan­ta­ten kön­nen wir auf eine Gau­men­platte ver­zich­ten.
  • wenn Sie nach völ­li­gem Zahn­ver­lust Ihre Kie­fer­kno­chen dau­er­haft schüt­zen und erhal­ten wol­len. Durch den locke­ren Sitz her­aus­nehm­ba­rer Total­pro­the­sen kommt es zum schnel­len und kon­ti­nu­ier­li­chen Abbau des Kie­fer­kno­chens, der von der Pro­these „weg­ge­rie­ben“ wird.
  • wenn Sie all­ge­mein Ihre Lebens­qua­li­tät ver­bes­sern und die soziale Aner­ken­nung stei­gern möch­ten. Da bei her­aus­nehm­ba­ren Total­pro­the­sen die Abstüt­zung durch das Gebiss fehlt, erschlafft das Gesicht, es wirkt leicht ein­ge­fal­len und „alt“. Implan­tat­ge­tra­gene Pro­the­sen wir­ken wie die eige­nen Zähne. Sie sind, das bele­gen Stu­dien, ein Stück Lebens­qua­li­tät.

Wenn Sie sich bei tota­lem Zahn­ver­lust für einen implan­tat­ge­tra­ge­nen Zahn­ersatz ent­schei­den, soll­ten Sie wis­sen, dass Sie die Zahn­arzt­pra­xis immer mit Zäh­nen im Mund ver­las­sen! Sie erhal­ten für die Zeit der Ein­hei­lung der Implan­tate einen Pro­vi­so­ri­schen Zahn­ersatz. Somit sind Sie schnellst­mög­lich – noch am sel­ben Tag oder spä­tes­tens am Fol­ge­tag – wie­der in Fami­lie und Beruf inte­griert!

Mög­lich­kei­ten für her­aus­nehm­ba­ren Zahn­ersatz auf Implan­ta­ten im zahn­lo­sen Kie­fer

Im zahn­lo­sen Kie­fer kön­nen wir mit Hilfe von Implan­ta­ten einen her­aus­nehm­ba­ren Tota­len Zahn­ersatz rea­li­sie­ren. Ver­schie­dene Lösun­gen sind mög­lich; zum Bei­spiel:

Her­aus­nehm­bare Tele­s­kop­brü­cke für alle Zähne eines Kie­fers (mit Doppelkronen/Teleskopkronen befes­tigt)

Bei der Tele­s­kop­brü­cke han­delt es sich im Grunde genom­men um einen so genann­ten Kom­bi­nier­ten Zahn­ersatz. Der deut­li­che Unter­schied zu einer Total­pro­these: Eine Brü­cke hat kei­nen rosa­far­be­nen Kunst­stoff als Auf­lage auf der Mund­schleim­haut. Kom­bi­nier­ter Zahn­ersatz besteht aus fest­sit­zen­den UND her­aus­nehm­ba­ren Bau­tei­len. Der fest­sit­zende Teil sind bei der Tele­s­kop­brü­cke die fest ein­ge­pflanz­ten Implan­tate, die den Zahn­ersatz tra­gen. Mit Hilfe von so genann­ten Dop­pel­kro­nen wird die her­aus­nehm­bare Tele­s­kop­brü­cke dann auf den Implan­ta­ten sicher befes­tigt. Sie kön­nen sie jeder­zeit mühe­los her­aus­neh­men.

Die Dop­pel­kro­nen, die den Zahn­ersatz hal­ten, bestehen jeweils aus zwei Tei­len. Dafür befes­ti­gen wir auf dem Implantat eine fest­sit­zende so genannte Pri­mär­krone (Innen­te­le­skop, Pri­mär­te­le­skop). Dar­auf kann dann die zahn­far­ben ver­blen­dete Sekun­där­krone (Aus­sen­te­le­skop, Sekun­där­te­le­skop) gesetzt wer­den, wel­che die Brü­cke fest trägt und hält. Die Sekun­där­krone glei­tet prak­tisch rei­bungs­los über die Pri­mär­krone. Sei­nen fes­ten Halt bekommt der Zahn­ersatz durch die par­al­le­len Flä­chen, mit der die fest­sit­zende Pri­mär­krone und die abnehm­bare Sekun­där­krone auf­ein­an­der pas­sen. Diese Ver­bin­dung ist spie­lend leicht zu hand­ha­ben und sehr lang­le­big.

Die Tele­s­kop­brü­cke besitzt die Form und die Ästhe­tik einer fest­sit­zen­den Brü­cke. Sie hat aber den Vor­teil, dass Sie sie her­aus­neh­men kön­nen.

2°-Konuskronen auf Implan­ta­ten zur Auf­nahme einer Dop­pel­kro­nen­brü­cke oder ‑pro­these
Implan­tate mit Dop­pel­kro­nen und Teil­pro­these
Gau­men­freie Tele­s­ko­p­lö­sung

Pro­the­sen

Wir emp­feh­len, dass alle Pro­the­sen, die von Implan­ta­ten gehal­ten wer­den, mög­lichst mit einer sta­bi­len Metall­ver­stär­kung (Modell­guss-Ver­stär­kung) kon­stru­iert wer­den. Sol­che Stahl­ver­stär­kun­gen (her­ge­stellt im so genann­ten „Modell­guss-Ver­fah­ren“) sta­bi­li­sie­ren die Pro­the­sen­ba­sis im Ober- und/oder Unter­kie­fer. Mit sol­chen Stahl­ver­stär­kun­gen ist Ihre Total­pro­these erheb­lich lang­le­bi­ger. Ermü­dungs­brü­che oder Sprünge wer­den ver­mie­den.

Total­pro­the­sen im Bereich der Implan­to­lo­gie füh­ren wir als so genannte Deck­pro­the­sen aus. Sie decken die Implan­tate und die Hal­te­vor­rich­tun­gen ab.

Bereits mit Hilfe von weni­gen Implan­ta­ten kön­nen wir Ihre her­aus­nehm­bare Total­pro­these über Klemm­vor­rich­tun­gen fixie­ren. Im Ober­kie­fer ist es mög­lich, bei min­des­tens vier Implan­ta­ten sogar auf die Gau­men­platte ganz zu ver­zich­ten. Die Vor­teile: ein deut­lich höhe­rer Tra­ge­kom­fort und ein bes­se­res Mund­ge­fühl.

Befes­ti­gungs­mög­lich­kei­ten von her­aus­nehm­ba­rem Zahn­ersatz an Implan­ta­ten im zahn­lo­sen Kie­fer

Um einen siche­ren Sitz Ihrer her­aus­nehm­ba­ren Total­pro­these auf den Implan­ta­ten zu errei­chen, arbei­ten wir an den Implan­ta­ten und an der Pro­these hoch­prä­zise und funk­tio­nelle fein­me­cha­ni­sche Ver­bin­dungs­ele­mente ein. Durch diese Ver­bin­dungs­ele­mente ist die Total­pro­these mit den Implan­ta­ten fest ver­bun­den. Sie kön­nen sie aber auch jeder­zeit her­aus­neh­men. Die Befes­ti­gungs­art hängt von der Stel­lung und Belast­bar­keit der Implan­tate und ganz beson­ders von Ihren per­sön­li­chen Ansprü­chen ab.

Befes­ti­gungs­mög­lich­kei­ten sind zum Bei­spiel:

Dop­pel­kro­nen

Die Implan­tate erhal­ten eine Metall­krone, die aus zwei Tei­len besteht. Die Pri­mär­krone (Innen­te­le­skop, Pri­mär­te­le­skop) wird auf dem Implan­tat­pfos­ten ver­schraubt und ist fest­sit­zend. Dar­auf kann dann die zahn­far­ben ver­blen­dete Sekun­där­krone (Aus­sen­te­le­skop, Sekun­där­te­le­skop) gesetzt wer­den, die Ihre Pro­these oder Brü­cke fest trägt und hält. Die Sekun­där­krone glei­tet prak­tisch rei­bungs­los über die Pri­mär­krone. Sei­nen fes­ten Halt bekommt Ihr Zahn­ersatz durch die par­al­le­len Flä­chen, mit der die fest­sit­zende Pri­mär­krone und die abnehm­bare Sekun­där­krone auf­ein­an­der pas­sen. Im Gegen­satz zu her­kömm­li­chen Dop­pel­kro­nen fügen (gal­va­ni­sie­ren) wir in der Implan­tatt­ech­nik ein Frik­ti­ons­ele­ment zwi­schen Pri­mär- und Sekun­där­te­le­skop ein. Es han­delt sich um ein sehr dün­nes Zwi­schenk­äpp­chen, das wäh­rend der end­gül­ti­gen Ein­glie­de­rung im Mund in die Sekun­där­kro­nen ein­ge­klebt wird. Diese Kle­be­ver­bin­dung eli­mi­niert even­tu­elle Span­nun­gen, die schäd­lich für die Implan­tate sind (Pas­siv-Fit-Pas­sung). Die Befes­ti­gung Ihres Zahn­ersat­zes über Dop­pel­kro­nen ist spie­lend leicht zu hand­ha­ben und sehr lang­le­big. Dop­pel­kro­nen gie­ßen wir aus kör­per­ver­träg­li­chen Gold­le­gie­run­gen. Den daran ange­brach­ten Zahn­ersatz ver­blen­den wir von außen mit einem kör­per­ver­träg­li­chen zahn­far­be­nen Mate­rial. Von außen ist kein Metall sicht­bar.

Dop­pel­kro­nen auf Implan­ta­ten: Pas­siv-Fit-Pas­sung durch Gal­vano-Frik­ti­ons­ele­mente ver­klebt

Stege

Stege sind (vor­ge­fer­tigte oder indi­vi­du­ell erstellte) Metall­ver­bin­dun­gen zwi­schen zwei oder meh­re­ren Implan­ta­ten. Sie die­nen der Ver­bin­dung (Ver­blo­ckung) der Implan­tate (Hal­te­zähne). In die Unter­seite Ihrer Pro­these wird eine pas­sende halb­of­fene, U‑förmige Hülse ein­ge­ar­bei­tet. Damit ras­tet Ihre Pro­these in den Steg ein. Der prä­zise Sitz sorgt für die not­wen­dige Klemm­wir­kung. Stege sor­gen auch für die Ver­tei­lung der Kau­kraft auf alle tra­gen­den Implan­tate.

Deck­pro­these für einen gefräs­ten Steg
  • Gefräste Stege (Frässtege) – die sta­bilste Steg­va­ri­ante:
    Gefräste Stege haben Füh­rungs­ril­len, auf denen Ihre Pro­these ein­ras­tet. Oder sie wer­den zur beson­ders siche­ren Ver­an­ke­rung der Pro­these mit Rie­geln ver­se­hen. Ihre Pro­these ist somit sicher befes­tigt und kann nur nach dem absicht­li­chen Lösen die­ser Rie­gel aus dem Mund genom­men wer­den.
  • Rund­steg – die güns­tigste Steg­va­ri­ante:
    In Ihrer Pro­these sitzt eine kleine Hülse, die über den Steg schnappt und die Pro­these damit sicher im Kie­fer befes­tigt.
  • Anker-Ver­bin­dun­gen:
    Das Ver­bin­dungs­ele­ment besteht aus einem klei­nen Anker mit run­der Aus­spa­rung oder einem Kugel­knopf, der auf dem Implantat sitzt. In diese schnappt Ihre Pro­these fest ein.
Gefräs­ter Steg mit Rie­gel auf Implan­ta­ten
Rund­steg
Kugel­kopf­an­ker

Spe­zi­al­tech­ni­ken

Sollte die Rich­tung des Kie­fer­kno­chens bzw. der Implan­tate nicht zu dem gewünsch­ten Zahn­ersatz pas­sen, las­sen wir uns für Sie etwas Beson­de­res ein­fal­len. Eine Unter­kon­struk­tion, die soge­nannte Mesi­o­struk­tur, gleicht die unter­schied­li­che Rich­tung der Implan­tate aus. „Geht nicht“ gibt es nicht! Das ist unsere Haus­phi­lo­so­phie.

Dop­pel­kro­nen auf Implan­ta­ten: Pas­siv-Fit-Pas­sung durch Gal­vano-Frik­ti­ons­ele­mente ver­klebt

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Hei­len und schüt­zen: Schie­nen

Zur Behand­lung von Biss-Stö­run­gen oder zum Schutz der Zähne fer­ti­gen wir Schie­nen für die ver­schie­dens­ten Ein­satz­zwe­cke an. Die Basis für die Erstel­lung von Schie­nen lie­fern die Abfor­mun­gen Ihres Kie­fers (Abdrü­cke), die Ihr Zahn­arzt vor­nimmt. Unser Labor­team ist sehr ver­siert in der Her­stel­lung von Schie­nen und weiß, wor­auf es ankommt, damit die Schie­nen sich pass­ge­nau über die Zahn­rei­hen schie­ben las­sen.

Schie­nen kön­nen für ver­schie­denste the­ra­peu­ti­sche Ein­satz­zwe­cke ange­fer­tigt wer­den. Ein wohl koor­di­nier­tes Kau­sys­tem ist ein wich­ti­ger Bestand­teil des gesun­den Gesamt­sys­tems „mensch­li­cher Kör­per“. In zahl­rei­chen Unter­su­chun­gen wurde nach­ge­wie­sen, dass Stö­run­gen im Biss, hyper­ak­tive Kau­mus­ku­la­tur sowie Pres­sen und Knir­schen mit den Zäh­nen zu Schä­di­gun­gen in den Kie­fer­ge­len­ken füh­ren kön­nen. Mög­li­che Fol­ge­er­kran­kun­gen sind Beschwer­den wie Migräne, Kopf- und Ohren­schmer­zen sowie Rücken- und Nacken­ver­span­nun­gen.

Mit Hilfe von Schie­nen kann man Biss-Stö­run­gen ent­ge­gen­wir­ken. Schie­nen füh­ren zur Aus­schal­tung der stö­ren­den Impulse und ent­span­nen die Kau­mus­ku­la­tur. Bei kom­pli­zier­ten Fäl­len kann eine beglei­tende Phy­sio­the­ra­pie not­wen­dig sein. Bespre­chen Sie bitte mit Ihrem Zahn­arzt die für Sie per­sön­lich am bes­ten geeig­nete Lösung.

Mehr­far­bi­ger Sport­schutz (rechts), Mini­plast­schiene (links oben), Auf­biss­schiene (links unten)

Tief­ge­zo­gene Schie­nen

Nach der Abdruck­nahme der Zähne durch den Zahn­arzt wer­den die Abdrü­cke bei uns im Den­tal­la­bor mit Gips gefüllt. Auf diese Weise ent­steht ein Dupli­kat Ihrer Zähne. Die­ses Gips­mo­dell kommt anschlie­ßend in ein so genann­tes Tief­zieh­ge­rät: Eine elas­ti­sche Kunst­stoff­scheibe (Tief­zieh­platte) wird erhitzt und auf das Gips­mo­dell tief­ge­zo­gen, so dass die Gips-Zähne auf dem Kunst­stoff abge­formt wer­den. Nach Beschnei­den der Rän­der erhält man eine Schiene, die Sie mit opti­ma­ler Pass­form auf Ihre Zähne auf­set­zen kön­nen.

Zahnersatz Unterschiede: Miniplast-Schiene
Mini­plast-Schiene
Zahnersatz Unterschiede: Bleaching-Schiene
Blea­ching-Schiene
Zahnersatz Unterschiede: Sportschutz-Schiene
Sport­schutz-Schiene

Mini­plast-Schiene

Ein­fa­che tief­ge­zo­gene Plas­tik-Schiene zum Schutz Ihrer Zähne, Kro­nen oder Pro­the­sen beim (nächt­li­chen) Zäh­ne­knir­schen.

Wund­ver­schluss-Schiene

Die Wund­ver­schluss-Schiene sieht ähn­lich aus wie eine tief­ge­zo­gene Mini­plast-Schiene. Sie dient jedoch der Wund­ab­de­ckung im Gau­men oder am Zahn­fleisch nach einer Ope­ra­tion. Die Wund­ver­schluss-Schiene bedeckt nicht nur die Zähne, son­dern auch die ope­rierte Stelle.

Medi­ka­men­ten-Schiene, Fluo­ri­di­sie­rungs-Schiene, Blea­ching-Schiene

Diese tief­ge­zo­ge­nen Schie­nen ver­lau­fen über die gesamte Zahn­reihe und schlie­ßen am Zahn­fleisch­rand gut ab. Zwi­schen Schiene und Zäh­nen besteht ein Hohl­raum von 0,3 mm, in dem Medi­ka­mente oder Bleich­mit­tel auf­ge­nom­men wer­den kön­nen.

Sport­schutz-Schie­nen

Diese tief­ge­zo­ge­nen Schie­nen kön­nen in vie­len aktu­el­len Far­ben gefer­tig wer­den. Sie rei­chen über die Zahn­rei­hen und den Zahn­wur­zel­be­reich Ihres Zahn­fleischs und bie­ten einen opti­ma­len Schutz. Je nach Gefähr­lich­keit der Sport­art wer­den sie ein- bis drei­la­gig auf­ge­baut – mit einer wei­chen Pols­ter­schicht und einer har­ten Schutz­schicht. Wir bie­ten Sport­schutz in vie­len bun­ten Far­ben an. Das sieht nicht nur rich­tig chic aus, son­dern bie­tet auch opti­ma­len Schutz für Ihre kost­ba­ren Zähne. Kein Wun­der, dass das Tra­gen von Sport­schutz­schie­nen bei moder­nen Sport­ar­ten mitt­ler­weile total „in“ ist. Denn nichts ist uncoo­ler als eine Zahn­lü­cke.

Die Gefahr für unsere Zähne, die von außen kommt, ist nicht zu unter­schät­zen. Wenn Sie zufäl­li­ger­weise Box­sport betrei­ben, brau­chen wir Ihnen die Bedeu­tung eines Mund­schut­zes nicht zu erklä­ren. Auch bei ver­meint­lich weni­ger gefähr­li­chen Sport­ar­ten – ja sogar im All­tag – kommt es unter Umstän­den zu spon­ta­nen, unvor­her­ge­se­he­nen Kon­tak­ten des Mund­be­rei­ches mit wie auch immer gear­te­ten har­ten Objek­ten. Ein unbe­ab­sich­ti­ger Ell­bo­gen­schlag beim Bas­ket­ball, ein böser Sturz beim Inline-Ska­ten – schnell kann es gehen. Allein in den USA wer­den jähr­lich fünf Mil­lio­nen Zähne bei Sport­ak­ti­vi­tä­ten aus­ge­schla­gen. Aus­ge­schla­gene oder abge­bro­chene Zähne hei­len – im Unter­schied zu auf­ge­schla­ge­nen Ell­bo­gen oder Knien – lei­der nicht von selbst. Es gilt also, die Zähne vor Beschä­di­gun­gen zu schüt­zen. Mit Schutz­schie­nen aus unse­rem Den­tal­la­bor ist das leicht und sieht gut aus.

Auf­biss-Schie­nen (auch „Okklu­si­ons-Schie­nen“)

Auf­biss- bzw. Okklu­si­ons-Schie­nen wer­den aus glas­kla­rem, har­tem, sta­bi­lem Pro­the­sen-Kunst­stoff her­ge­stellt. Die Aus­nahme sind ganz aus Metall gefer­tigte und fest ein­ge­klebte Lang­zeit-Schie­nen. Auch all­er­gie­neu­tra­ler Kunst­stoff kann ver­wen­det wer­den.

statt Zahnersatz einfach eine Aufbiss-Schiene
Nur durch kleine Details unter­schei­den sich die ver­schie­de­nen Auf­biss-Schie­nen.

Behand­lungs­mög­lich­kei­ten:

  • Bei Knir­schen und Pres­sen (Bru­xis­mus): Eine Auf­biss-Schiene kann den Ver­schleiß der Zähne sowie Schä­di­gun­gen des Kie­fer­ge­lenks ver­hin­dern, die durch das Knir­schen oder Auf­ein­an­der­pres­sen der Zähne ent­ste­hen.
  • Bei Ver­span­nun­gen der Mus­ku­la­tur: Anwen­dung z. B. bei ver­spann­ter Kau­mus­ku­la­tur oder bei Biss­pro­ble­men. Damit ein­her­ge­hende Begleit­erschei­nun­gen sind oft Ver­span­nun­gen der Nacken- und Rücken­mus­ku­la­tur.
  • Zur Behand­lung der Kie­fer­ge­lenke: Eine Auf­biss-Schiene kann ange­wen­det wer­den bei Ver­span­nun­gen, Gelenk­kna­cken usw. Aber: Die Mus­ku­la­tur braucht Zeit. Eine Schie­nen-The­ra­pie dau­ert immer meh­rere Wochen und Monate. In eini­gen Fäl­len wer­den auch Metall-Schie­nen fest auf die Zähne auf­ge­klebt. Behand­lungs­ziel ist die Wie­der­her­stel­lung eines nor­ma­len Mus­kel­to­nus (Mus­kel­span­nung).
  • Zur Behand­lung der Okklu­sion („Okklu­sion“: nor­male Schluss­biss-Stel­lung der Zähne): Bei fal­schem Zusam­men­bei­ßen des Ober- und Unter­kie­fers kann eine Auf­biss-Schiene hel­fen. Auf­biss-Schie­nen zur Behand­lung von Okklu­si­ons­stö­run­gen (das sind Stö­run­gen des Zusam­men­bis­ses der Zähne) behan­deln im Grunde genom­men auch die Mus­ku­la­tur. In der Mus­ku­la­tur liegt oft auch die Ursa­che für die Stö­rung des Zusam­men­bis­ses. Behand­lungs­ziele sind nach der Ein­stel­lung des nor­ma­len Mus­kel­to­nus (Mus­kel­span­nung) die Wie­der­her­stel­lung einer sta­bi­len Front-Eck­zahn-Füh­rung zur Ori­en­tie­rung des Unter­kie­fers sowie der ent­spannte stö­rungs­freie Zusam­men­biss.

Arten von Auf­biss-Schie­nen

Nicht der Name der Schiene oder die dahin­ter lie­gende Welt­an­schau­ung bestim­men die The­ra­pie, son­dern die Frage: „Was will ich erei­chen?“ Die nach­fol­gend genann­ten Arten von Auf­biss-Schie­nen sehen sich alle ähn­lich. Aber: Den Unter­schied machen kleine Details, die gezielt ent­spre­chend dem The­ra­pie­ziel ange­bracht wer­den.

  • Knir­scher-Schie­nen: Sie eig­nen sich zum Her­aus­fin­den von Biss- und Funk­ti­ons­stö­run­gen sowie zur Ent­span­nung der Mus­ku­la­tur.
  • Rela­xie­rungs-Schie­nen (Ent­span­nungs-Schie­nen): Sie ent­span­nen die Kau- und Nacken­mus­ku­la­tur. Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass die Ver­zah­nung (der Biss) noch in Ord­nung ist.
  • Michi­gan-Schie­nen: Diese Schiene wird vor­wie­gend zur Aus­schal­tung kau­flä­chen­be­ding­ter Fehl­funk­tio­nen sowie zur The­ra­pie von Gelenk- und Mus­kel­be­schwer­den ein­ge­setzt. Sie ist mit einer Front- und Eck­zahn­füh­rung auf­ge­baut.
  • Dekom­pres­si­ons-Schie­nen (Dis­trak­ti­ons-Schiene): Sie wer­den zur Behand­lung eines kom­pri­mier­ten Kie­fer­ge­lenks ein­ge­setzt.

Dies sind die am häu­figs­ten ange­fer­tig­ten Schie­nen. Es gibt viele Mög­lich­kei­ten der Kom­bi­na­tion die­ser Schie­nen unter­ein­an­der. Je nach Behand­lungs­ziel wer­den zum Bei­spiel ein­zelne Seg­mente unter­schied­li­cher Schie­nen zu einer Auf­biss-Schiene kom­bi­niert.

Gesichts­bo­gen­re­gis­trat

Durch ein Gesichts­bo­gen­re­gis­trat wer­den die Kie­fer­be­we­gun­gen und die Bewe­gun­gen Ihrer Kie­fer­ge­lenke über­tra­gen. Je nach The­ra­pie­ziel ist für die Erstel­lung der Schiene zumeist auch die Erstel­lung eines Gesichts­bo­gen­re­gis­trats not­wen­dig.

Das Gesichts­bo­gen­re­gis­trat ermög­licht eine pass­ge­naue Aus­rich­tung der The­ra­pie-Schie­nen auf die Bewe­gun­gen des Kie­fers und der Gelenke.

Zur The­ra­pie an sich

Grund­sätz­lich gilt, dass mit Auf­biss- oder Okklu­si­ons-Schie­nen zuerst die Ursa­chen und Beschwer­den the­ra­piert wer­den. Dann wird über­legt, ob – und wenn ja, wel­cher – Zahn­ersatz nach der Schie­nen-The­ra­pie nötig ist, um die neue Situa­tion „fest ein­zu­frie­ren“. Manch­mal reicht schon eine nach­fol­gende Ein­schleif­the­ra­pie der Zähne bzw. des Zahn­ersat­zes, denn allein eine zu lange Höcker­spitze kann der Aus­lö­ser star­ker Beschwer­den sein.

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